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Zuhause hörte Steve Jobs nur Vinyl!

2. Februar 2012 Keine Kommentare

 

Steve Jobs hat zu Hause nur Vinyl Schallplatten – bevorzugt aus den 1960er und 1970er Jahren – gehört. Zu seinen Lieblingsgruppen gehörten unter anderem die Beatles und die Rolling Stones. Dies erzählte der kanadische Rockmusiker Neil Young der Internetplattform All Things D sowie der englischen Zeitung Daily Mail in verschiedenen Interviews. Auch in der neuen Biografie über Steve Jobs, die dieser Tage auf den Markt kommt, ist hiervon zu lesen.

Steve Jobs hasste es, Musik von seinen selbst entwickelten iPads und iPhones zu hören. Da die Musikstücke nur im mp3-Format aufgespielt werden können, gehen 95 Prozent des gesamten Klanges verloren. Steve Jobs hätte sich nie erklären können, wie die Menschen aus allein aus Bequemlichkeit auf eine solch gute Klangqualität, wie sie beispielsweise bei einer Schallplatte gegeben ist, verzichten könnten.

Die Soundqualität der mp3-Formate bezeichnete Neil Young im Interview mit All Things D wortwörtlich als “lausig”. Auf Smartphones, mp3-Playern und iPhones mag sie sich ja noch einigermaßen anhören, aber mit dem Master-Sound der Originalaufnahmen hat dies kaum noch etwas zu tun.

Steve Jobs und Neil Young haben sich mehrfach darüber unterhalten, dass ein Gerät entwickelt werden sollte, welches so viel Klangqualität wie möglich wiedergeben, gleichzeitig aber auch die Ladedauer jedes Musikstückes im erträglichen Rahmen halten müsste. Würde man dies mit den heute erhältlichen Geräten versuchen, würde das Herunterladen eines einzigen Musikstückes bis zu einer halben Stunde dauern. Zudem hätten die Geräte dann auch nur Platz für höchstens 30 Alben.

Neil Young zeigte sich felsenfest davon überzeugt, dass Steve Jobs ein solches Gerät entwickelt und auf den Markt gebracht hätte, wenn er nicht bereits im Herbst letzten Jahres verstorben wäre. So übernimmt er jetzt dessen Vermächtnis und möchte sich dafür einsetzen, dass ein solches Gerät entwickelt und auf den Markt gebracht wird, von wem auch immer. Er selbst mache bereits seit 50 Jahren Musik und möchte, dass diese in der gleichen Qualität von seinen Fans mit neuen technischen Geräten gehört werden können.

Er bat die Menschen, eine “Occupy audio!” Initiative ins Leben zu rufen, die sich für eine bessere und umfassendere Klangqualität einsetzen soll.

Darauf angesprochen, ob die Musikpiraterie den Künstlern nicht schade, meinte er: “Die Piraterie ist das neue Radio. Es kommt darauf an, wie man mit Musik umgeht.” Letzteres hat er sicher wieder auf die derzeit absolut nicht optimale Klangqualität bezogen.

daily essence: Macworld SF, Bavaria, Lumix, iPad 2 uvm.

31. Januar 2011 Keine Kommentare

übergizmodo: Laser kann man auch selber bauen, wie ein 19jähriger Amerikaner beweist: mit 5.800 Spiegeln ist es möglich. Das nächste Projekt des Jugendlichen ist ein Laser mit 32.000 Spiegeln zu bauen. … Das nenne ich Pfrimel-Arbeit.

SPON: Nachdem Al-Dschasira in Ägypten die Sende- und deren Mitarbeitern die Arbeitserlaubnis entzogen wurde, hat der Sender ägyptische Blogger aufgerufen, die Inhalte zur Verfügung zu stellen. Bei Fefe steht zu lesen, das Ägypten eine Mauer bauen lassen will …. (ohne Worte)

computerwoche: Die Panasonic Lumix DMC-TZ10 ist im Test und bei der Bildqualität mit gut bis befriedigend ab. Was ich gut finde: GPS ist integriert.

MacRumors: Das neue iPad soll mit einem 1,2GHz Doppelkern-Prozessor Cortex A9 (genauso wie die GPU) und mit 512 MB RAM (genaus wie beim iPhone 4) daherkommen. Außerdem bleibt die Displayauflösung wie beim jetzigen iPad, dafür wird es 30 – 35% dünner werden und besser mit Sonnenlicht umgehen können. Zudem bekommt es auch die schlechteren Kameras vom iPod touch. Weiß man auch bei übergizmodo.

maclife: Filmstudios setzen auf iTunes: die Verteilung von Filmen vor Preisverleihungen ist (für die Studios) via iTunes sicherer und schneller.

heise.de: Amnesty International hat Vodafone “eine Rüge” erteilt, weil in Ägypten so bereitwillig das Mobilfunknetz abgestellt wurde. Vodafone kontert, das bei einer Abschaltung durch die Regierung das Reaktivieren länger gedauert hätte.

Financial Times Deutschland: Kommerz an erster Stelle? Nein Danke! – Google muss enteignet werden!

Macworld: Entwickler sprechen auf der Macworld über den Mac App Store: die, die bereits dabei sind sind glücklich und zufrieden über die “andere Art der Werbung”, die die nicht dabei sind werden es bald oder würden gerne über den Mac App Store (zusätlich) verkaufen.

Macworld: Deutsche Bierernstigkeit auf der Macworld in San Francisco. Einen “touch of Bavaria” bringen die Jungs von apps-and-more.com “to show floor”.

angelesen: iPhone & iPad Programmierung für Einsteiger

28. Januar 2011 1 Kommentar

Im Verlag von Markt+Technik (mut.de) gibt es für nur 29,90 EUR das Buch

iPhone & iPad Programmierung für Einsteiger
- Apps entwickeln von Anfang an

von Ingo Böhme (IBMobile.de).

Auf der Buchseite bei Markt+Technik, gibt es eine gute Beschreibung, Meinungen zum Buch und vor allem kann man das Inhaltsverzeichnis und das vollständige Kapitel 3: Objective-C – objektorientiert probelesen.

Selbstredend gibt es das Buch auch bei amazon.de und arktis.de. Auf der IBMobile-Seite von Herrn Böhme findet man u.a. auch eine “Errata-Seite“, wo Schreibfehler korrgiert werden, die sich eingeschlichen haben. Allerdings müssen die sich wohl auf eine Auflage beziehen, die vor dem mir vorliegenden Exemplar verkauft wurde: die beschriebenen Fehler sind korrigiert.

Gleich in der Einleitung weist der Autor zum Thema “Aufbau des Buches” auf folgendes hin:

Sie suchen eine Referenz? Sie wollen die gesamte iPhone SDK-Bibliothek erklärt haben?
Legen Sie dieses Buch weg! Das ist nicht meine Intention!
Dafür gibt es genug Literatur.

Und genau das stimmt auch: da Herr Böhme (dankenswerter Weise) gar nicht erst den Anspruch hat, in diesem Buch dem künftigen Programmierer ein vollumfängliches Werk zu bieten -was bei geschätzten 99% der Anfänger imho auch Unsinn wäre- fällt eine Menge Ballast und Material weg. Auf diese Art und Weise können sich Autor und Leser auf das wesentliche Beschränken: auf das, was der Einsteiger in die iPhone & iPad Programmierung benötigt.

Apropos Einsteiger: das Buch ist sicherlich auch für Umsteiger aus anderen Programmiersprachen geeignet. Wenn auch zum Glück nicht explizit auf alle Unterschiede der einzelnen Sprachen eingegangen wird, so wird doch recht häufig im Buch auf die ein oder andere Besonderheit von Objective-C hingewiesen, über die Programmierer aus Perl, PHP, Visual Basic, Delphi oder C++ oder oder oder sonst wohlmöglich stolpern würden. – Als Laie stolpert man (ich) dafür über genaue diese Hinweise, die ich irgendwann einfach überlesen habe.

Bereits ab dem dritten Kapitel wird die Priorität des Buches auch deutlich: nicht jede Codezeile wird bis ins Letzte erklärt (die selbstgeschriebenen schon), wir müssen nicht verstehen, warum XCode so ist, wie es ist. Das Buch baut sich so auf, das man am Ende mit eigener Programmierung loslegen kann; wem es gefällt wird aber sicherlich noch einiges dazu lernen können. In den späteren Kapiteln merken wir den Unterschied zu Büchern wie zB dem von Aaron Hillegass und Joe Conway “iPhone Programming: The Big Nerd Ranch Guide (Big Nerd Ranch Guides)” (zB bei amazon.de) immer stärker. Die Erklärungen (naja, eher das Hintergrundwissen) im vorliegenden Werk liegen weit hinter denen anderer zurück, das aber zu Gunsten der Les- und Erlernbarkeit und nicht zuletzt auch zu Gunsten eines “lieberen in die Hand nehmen” des Buches! Nicht verkehrt verstehen: wir bekommen hier alles erklärt, was wir -zunächst- benötigen! Und spätestens der Anhang stattet uns mit umfangreichen Anregungen aus.

Außerdem “zwingt” der Autor einen zum aufmerksamen Lesen und Lernen. So wird anfangs zB ein Code erklärt und beschrieben an welche Stelle dieser in welcher Datei (.m oder .h?) eingefügt werden muss. Später jedoch folgt zwar noch die Erklärung des Codes, aber einmal erklärtes wird nicht bis in die Unendlichkeit wiederholt. Und so muss man jetzt schon selber wissen, was der Code bewirkt und an welche Stelle er in welche Datei gepackt werden muss. Auch fehlen nach und nach diese Screenshots des vollständigen Codes, wie man das vielleicht aus anderen Büchern kennt. – Das waren so Umstände, die mich zunächst verärgert haben, weil ich es anders gewohnt war. Es hat aber nicht lange gedauert bis ich gemerkt habe, das diese Vorgehensweise für mich nicht die Schlechteste ist, im Gegenteil.

Natürlich gab es auch ein Thema, was ich beim besten Willen und nach wiederholtem Lesen nicht verstanden habe (RGB-Farbwerte zu hexadezimalen Schreibweise umtüddeln), ohne bei befreundeten Programmierern nachzufragen. Aber sowas passiert mir bei nahezu jedem Buch.

Fazit: Ich kann das Buch absolut empfehlen (für 29,95 EUR zB bei arktis.de). Geeignet für alle, die sich “privat” an das Thema trauen und sich nach Feierabend die Zeit dafür nehmen wollen. Es ist eine Einführung für interessierte Einsteiger die einen schnellen Lernerfolg wollen. Nach Lektüre (und latürnich Verständnis) des gesamten Buches ist man absolut in der Lage eine ordentliche eigene App zu schreiben. Mit der richtigen Idee wirst Du hoffentlich sofort reich & glücklich. – Für umfangreichere Projekte hilft es aber sicherlich sich bewusst zu sein, das es “nach dem Buch” noch Material gibt, das man lernen kann um damit ordentlich Geld zu verdienen oder auch steinreich zu werden. ;-)

Wer das Thema hingegen studiert oder anderweitig “professionell” damit zu tun hat, der sollte meiner Meinung nach eher in Richtung Hillegass oder Sadun (amazon.de) schauen. Dieses Buch wird das Thema aus diesem Blickwinkel zu rudimentär bearbeiten. – Apropos “meiner Meinung nach”: ich lese derartige Bücher auch als interessierter Laie, ich habe “nichts mit Computer oder Programmierung” studiert oder “professionell” in der Schule gelernt. Ein gelernter Programmierer mag das Buch ganz anders sehen! ;-)

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Absolut empfehlenswert in diesem Zusammenhang ist übrigens auch der kostenlose Video-Podcast “XCode von Null auf Hundert” (Homepage, iTunes, Videocast-RSS) von Ingo & Peter von silutions.de. Der behandelt vornehmlich Objective-C zur Programmierung für Mac OS X, aber auch dort finden wir nach den einleitenden Folgen Ausflüge in das iOS! … Unbedingt abonnieren!

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Zum Inhalt:

Das erste KapitelVon der Idee zur App Store App” ist schnell gelesen. Auf knapp 23 Seiten beschreibt Herr Böhme in einem -wie ich finde- angenehmen saloppen aber nicht zu frechen Schreibstil, der sich durch das ganze Buch zieht, was man zur Programmierung an Hard- und Software benötigt und pflügt kurz aber aufklärend genug durch die Bestandteile des iPhone SDK. Das zweite KapitelGrundlagen Objective-C” behandelt der Autor anhand erster Schreib-Schritte in X-Code. Vielleicht wird der ein oder andere Leser darüber enttäuscht sein, hier noch keine iPhone-Oberfläche im Interface Builder vorzufinden. Aber auch hier stellt der Autor nach meiner Meinung zurecht erst einmal den Debugger und die Debbuger-Konsole vor (und natürlich die “Druckfunktion”, damit überhaupt etwas ausgegeben werden kann), damit der Leser und Neuling gleich lernt, wie man ein eigenes Programm untersuchen und Fehler finden und beheben kann.

Kapitel 3Objective-C – objektorientiert” (hier als pdf-Leseprobe) behandelt dann “endlich” auch das User Interface, also die Oberfläche des iPhones. Wir lernen Elemente auf dem Bildschirm zu platzieren, untereinander sinnvoll zu verknüpfen und die Verbindung mit unserem Programm in XCode herzustellen. Außerdem lesen wir, was Objective-C bereits an vorgefertigten Methoden mitbringt, und wie wir eigene Methoden schreiben.

In den Kapiteln 4Schritt für Schritt zur App” und 5 “Mit dem Benutzer kommunizieren” wird es schon ein bißchen tiefer in die Materie und wir schreiben nicht nur mehr, sondern benutzen auch mehr GUI-Elemente, wie zB den Schieberegler und Schalter. Kapitel 6Ereignisse untersuchen und debuggen” behandelt wieder das Auffinden und beseitigen von Fehlern, in Kapitel 7Arbeiten mit Views” gibt es Beispiele für Apps mit mehreren Fenstern und mit Kapitel 8Listen und Tabellen” bekommen wir beigebracht, wie man Listen oder Tabellen, wie wir sie zB von den iPhone-Einstellungen kennen und die Verwendung des iPhone-Speichers wird angesprochen.

Das ganze Kapitel 9 ist der “Listenauswahl mit dem Picker” gewidmet, also dem Element, mit dem ich zB im Kalender den Tag, das Datum und die Uhrzeit einstelle. In dem Zusammenhang werden auch gleich Arrays (hm, Datenmatrix?) angesprochen, also das Speichern von Daten in “Datenbanken” (nein, nicht im wörtlichen Sinne).

Und wer meint, bis hierhin sei das Buch sein Geld nicht wert (was ich übrgeins _nicht_ denke!) und schon mal versucht hat das eigene iPhone zum Testen in iTunes zu registrieren und freizuschalten, oder ein Zertifikat zu beantragen und zu installieren, der wird nach der Lektüre der Kapitel 10Testen auf dem iPhone“, 11 “”Eine Applikation für den AppStore” und 12AppStore- und AdHoc-Vertrieb” dem Autor begeistert den doppelten Betrag spenden wollen. Sogar Tips für iHo.me und weitere grundsätzliche Gedanken fehlen hier nicht.

Kapitel 13 heißt dann endlich “iPad ahoi” und erklärt die Unterschiede zu iPhone bzw. iPod touch. Und obwohl das Buch kein Nachschlagewerk oder Referenz sein wollte gibt es im Anhang A jede Menge hilfreiche “Code-Rezepte, Tipps & Tricks” die sich der geneigte Leser durchaus anschauen sollte. Denn erst damit wir die “Einführung” in die Programmierung aus den ersten neun Kapiteln richtig rund.