Fernweh hat wohl jeder ab und zu. Nach exotischen Stränden, aufregenden Metropolen oder majestätischen Berggipfeln. Mit der iPad App Arounder Touch kann dieses Fernweh zumindest virtuell gestillt werden.
Traumhaft schöne 360º-Panoramaansichten aus allen Teilen der Welt und sogar darüber hinaus geben dem Nutzer das Gefühl, mitten im Geschehen zu sein. Ob Tahiti oder New York, Shanghai oder sogar der Mars … die grandiosen Aufnahmen in einer sensationellen HD-Qualität haben eine eindrucksvolle Wirkung. Mehrere Themen mit Suchfunktionen ermöglichen es dem Nutzer, ganz schnell und unkompliziert nach einem gewünschten Ort zu suchen. So steht beispielsweise die Kategorie „In der Nähe“ zur Verfügung, bei der die Nutzer alle verfügbaren Orte in der direkten Umgebung angezeigt bekommen. Alternativ lässt sich auf die gleiche Weise nach „Städten“, „Highlights“, „Ländern“ oder „Topaktuell“ suchen.
Mit der Feineinstellung lassen sich die Geschwindigkeit und die Sensibilität der Steuerung regulieren. Die 360º-Panoramaansicht macht es durch den Neigungswinkel außerdem möglich, den Blickwinkel auf einen gewünschten Punkt zu richten. Wer also beispielsweise genau schauen möchte, wie die Wolken auf Hawaii aussehen oder die Straßenmarkierungen am Times Square, der kann das selbstverständlich tun. Gerade Nachtaufnahmen wirken durch die authentische Beleuchtung der Straßen, Häuser und Fahrzeuge absolut real und „live“.
Mit der „Reisepass“-Funktion können die Nutzer sich untereinander austauschen und interessante Orte miteinander teilen. Dafür ist allerdings ein eigener Account notwendig. Weitere Features der App sind Suchfunktionen, mit der in einem gewünschten Ort Hotels, Geschäfte, Restaurants und andere Einrichtungen gefunden werden können. Diese werden dann auf einer Karte und mit genauer Adresse angezeigt.
Die iPad App Arounder Touch kann kostenlos unter diesem Link heruntergeladen werden.
Björn Freitag „STERNE-SNACKS Kleine Zaubereien aus der Sterneküche“ – Bad Monkee und der Becker Joest Volk Verlag veröffentlichen Koch- Applikation von Sternekoch Björn Freitag für iPhone und iPad.
Wenn Sterne- und Fernsehkoch Björn Freitag zu „zaubern“ beginnt, dann möchte er den Rahmen des Gewohnten sprengen. Das gilt für seine raffinierten Rezepte, die Produktion seiner Bücher und nun auch für seine erste Smartphone-Applikation.
1 Michelinstern, 14 Punkte im Gault Millau und 2,5 F (Punkte) im Feinschmecker – mit seinem Dorstener Restaurant „Goldener Anker“ gehört Björn Freitag seit 2001 zu den wichtigsten Adressen der deutschen Kochlandschaft. Einer größeren Öffentlichkeit wurde er bereits Ende der 1990er als einer der „Jungen Wilden“ neben Stephan Marquardt oder Frank Buchholz und später mit seinen TV-Sendungen „Fast-Food-Duell“ auf Kabel 1 und „daheim & unterwegs“ im WDR, bekannt.
Seit heute hat der App Store ein weiteres Wimmelbild-Spiel im Sortiment: Romance of Rome gibt es für das iPad (5,49 EUR, AppStore) und für das iPhone bzw. iPod touch (3,99 EUR, AppStore). Einen Trailer gibt es über das vom PC adaptierte Spiel auf YouTube, wobei dort eben die PC-Version vorgestellt wird. Abgesehen von dem Mauszeiger, der unter den iOS-Versionen nicht zur Verfügung steht, scheint das Gameplay aber mehr oder minder eins zu eins übernommen worden zu sein. Beworben wird das Spiel mit 30 Leveln, 17 Orten und 7 Abenteuer-Episoden.
Die vielen kniffligen Wimmelbilder sind eingepackt in einer Geschichte aus Rom. Dem Kaiser wurde ein Schatz geklaut, wer ihn zurück bringt erhält die Hand seiner Tochter (für die Jüngeren unter uns: d.h. er darf die Tochter heiraten, nicht etwa die Hand als Trophäe mit nach Hause nehmen). Und so zieht Marcus los, den Schatz zu finden um die schöne Tochter des Kaisers zu ehelichen.
Einige Level werden durch Comics eingeleitet, die man -zumindest auf dem iPhone 3G- noch vergrößern muss, um die Sprechblasten lesen zu können. Aber apropos Text und Sprache: gesprochen (also vorgelesen) wird ausschließlich auf englisch, das aber in einer derart penibel deutlichen Aussprache, das -Englischkenntnise vorausgesetzt- jeder den Text verstehen sollte. Die Schrift, ob im Menü oder auch der Begleittext in den Bildern bzw. Rätseln, ist deutsch.
Pro Episode muss man verschiedene Orte besuchen um dort eben Wimmelbilder oder Rätsel zu lösen.
Und hier kommt auch gleich schon der erste Unterschied zu manch anderen “hidden object” Spielen: nicht alle Gegenstände, die man finden muss befinden sich an dem Ort, an dem sie gerade “vorgeschlagen” werden. So sucht man manchmal vergeblich nach zB einem Objekt, der sich aber hier gar nicht befindet. Sofern man aber alle anderen, in diesem Bild befindlichen Gegenstände gefunden hat bekommt man einen freundlichen Hinweis, das die übrigen Objekte woanders gesucht werden müssen.
Und so läuft man manchmal “von Pontius nach Pilatius” um diesen Level zu schaffen. Sollte man mal nicht weiter wissen, kann man sich einen Tip geben lassen. Wenn man gerade einen Tip bekommen hat, muss man einige Sekunden warten, bis man den nächsten Tip abrufen kann (siehe Bild oben: unten rechts lädt sich der “Tip-Balken” gerade wieder auf).
Mit dem Lösen der Wimmelbilder verdient man Geld. Dieses Geld kann (und muss) man verwenden, um sich selbst -also den Marcus- auszustatten, sei es mit Kleidung, Schmuck, Tieren oder Schiffen u.ä. Übrigens sind auch in den Wimmelbildern immer mal wieder Geldstücke versteckt: diese bringen noch einen zusäztlichen Verdienst, wenn man sie denn findet und berührt.
Und so spielt sich Romance of Rome schön vor sich hin. Ob für zwischendurch um eine Wartezeit zu vertreiben oder für dem “hidden object”- bzw. Wimmelbild-Liebhaber für entspannte Stunden auf der Couch: von mir gibts eine absolute Kaufempfehlung (iPad: 5,49 EUR im AppStore – iPhone / iPod touch: 3,99 EUR im AppStore). Und der Hersteller G5 Entertainment legt noch einen drauf: auf der Facebook-Seite vom App kann man alle Spiele vom Hersteller gewinnen.
Aus der Schmiede von Revolution (Homepage) stammt Baphomets Fluch: Directors Cut HD für das iPad für derzeit 4,99 EUR im AppStore (iPhone- bzw. iPod touch Version mit 3,99 EUR einen Euro preiswerter im AppStore) im Original bekannt unter Broken Sword: Shadow of the Templars (Director’s Cut). Zwischenzeitlich auch komplett in deutscher Sprache (Audioausgabe und Untertitel), es muss nichts mehr nachgeladen werden.
Bei knapp 600 MB darf man einiges erwarten – aber das Spiel wird der Größe gerecht. Baphomets Fluch ist eine Art Point & Click Spiel geht aber einen Schritt weiter als die vom Mac bzw. PC bekannteren Spiele wie Myst oder vielleicht Dracula (3 – The Path of the Dragon) von Coladia: die Szenen sind vollständig animiert. D.h. das der Charakter den ich bewege auch zu der Tür läuft, auf die ich getippt habe.
Bei den Elementen in einem Bild, mit denen ich interagieren kann, werden mir auch entsprechende Möglichkeiten geboten. So gibt es bei den meisten Personen, ein Augen-Symbol um mir die den Charakter näher zu betrachten und einen Mund der ein Gespräch mit der Person einleitet, wenn ich ihn klicke (touch). Entsprechend gibt es bei Gegenständen Lupen zum genaueren hinsehen oder vergrößern oder Zahnräder, wenn ich die Gegenstände benutzen kann. – Alles also selbsterklärend.
Das Spiel beginnt damit, das Nico Collard in Paris mehr oder minder Zeugin des Mordes eines Staatsmannes wird. Der als Pantomime verkleidete Mörder entkommt, Nico sieht ihn noch fliehen. Und ehe sie es sich versieht steckt sie mitten drin in den Ermittlungen. Als Reporterin wittert sie natürlich sofort eine Story, ihr Verleger hingegen scheint aus mysteriösen Umständen dagegen zu sein. Und so entwickelt sich die Story langsam und damit es nicht langweilig wird kommt irgendwann der Amerikaner George ins Spiel, der Paris besucht. Der wird auf denselben Fall neugierig und so kreuzen sich ihre Wege. Gemeinsam stellen die beiden fest, das sie sich mehr und mehr in der Geschichte der Tempelritter wiederfinden.
Und die Reise führt uns von Paris über Irland, Syrien, Spanien und Schottland nach einem gewaltigen Showdown zurück nach Paris.
Die Menüführung ist durch die Bank weg schlüssig und gut zu bedienen. Einzig das Laufen unserer Figuren um ein Objekt, selbst wenn man es sich nur ansehen möchte kann ab und an nerven. Gut gelöst ist aber durchaus das “Wechseln zum nächsten Ort”: angenommen man erreicht das nächste Zimmer, den nächsten Ort o.ä. am rechten Bildschirmrand und zB Georg steht aber gerade links, so reicht ein entsprechender “touch” auf die erscheinende Hand auf der rechten Seite und der Bildschirm wechselt ins nächste Zimmer ohne das Georg im Schleichgang erstmal über den ganzen Bildschirm laufen muss.
Zwischendurch gibt es immer mal kleine “Zwischenspiele” zu lösen, kleine Puzzels oder “Schlösser zu knacken”.
Das “Gepäck”, also das was man immer dabei hat wird einem gezeigt, wenn man auf die Aktentasche klickt und man kann entweder Elemente darin direkt miteinander verbinden (zB Tusche mit einem Tuch) oder zB vorhandene Schlüssel nutzen um Türen zu öffnen.
Und wenn man wirklich nicht weiter weiß, kommt man über das Fragezeichen unten rechts zu einer Seite, die neben allgemeinen Informationen und Hinweisen zum Spiel auch Tips hat, die einen ganz sicher auch aus den verfahrensten Situationen heraus hilft.
Selbstverständlich speichert Baphomets Fluch selbständig den aktuellen Spielstand ab, damit man das nächste mal an der selben Stelle weiter machen kann. Aber man kann auch manuell Spielstände abspeichern. Und in diesem Zusammenhang kommen wir auch gleich zu einem “It’s not a bug, it’s a feature!”: da beim Erscheinen des Spiels im vergangenen März aus die englische noch keine weiteren Sprachdateien mitgliefert wurden haben die Macher eine Funktion eingebaut, diese im Nachhinein mit dem Computer vom Rechner herunter zu laden (für uns also die deutsch Sprachdatei) und über iTunes einzufügen. Das ist – wie geschrieben – jetzt zwar nicht mehr notwendig, da zwischenzeitlich alle Dateien enthalten sind, geblieben ist aber die Möglichkeit, daten zu ex- und importieren. So kann man wunderbar Spielstände sichern udn wieder einspielen.
Mir hat das Spiel weit über 12 Stunden Spielspaß gebracht: Daumen hoch, unbedingt kaufen!
Last but not least: Baphomets Fluch ist eines der wenigen Spiel (von denen ich weiß), das sogar seinen einen eigenen Soundtrack hat: Broken Sword: Shadow of the Templars (Director’s Cut) für 9,99 EUR im AppStore.
Das Spiel ist gerade mal seit knapp 10 Monaten auf dem iPad (bzw. 12 Monaten auf dem iPhone / iPod touch) erhältlich, und schon hat der Nachfolger von Baphomets Fluch es auf das iPhone und das iPad geschafft: Baphomets Fluch – Die Spiegel der Finsternis – Remastered ist eine Universal-App und für 4,99 EUR im AppStore zu haben. Zum Nachfolger und dessen Überarbeitungen in Kürze mehr hier auf iNews.de. [update]Review jetzt online[/update]
Gaaanz frisch gibt es im AppStore eine großartige App: Discovr von Jammbox.com für 2,39 EUR im AppStore.
Mit dieser App findest Du neue Musik, die vermutlich aber gleichzeitig vertraut klingt. Du gibst einen Interpreten oder Band Deiner Wahl in die Suche ein und Discovr zeigt Dir musikalisch “verwandte” Künstler.
Auf der Startseite werden dann auch gleich die Favoriten abgelegt, auf die man dann einen Schnellzugriff bekommt. Im Querformat sind übrigens mehr Favoriten sichtbar (Screenshot mit Platzhaltern). Dargestellt wird der Interpret oder künstler dann im Zentrum von ihm umgebenden weiteren Kreisen, wo Darsteller ähnlicher musikalischer Richtungen erscheinen.
Die Entwickler beschreiben die Darstellung sehr … sagen wir mal technisch / physikalisch: “Knoten stoßen einander durch die elektrische Ladung ab, während die Verbindungslinien versuchen, die Knoten enger aneinander zuziehen. Die graphische Darstellung entwickelt und richtet sich konstant aus, ständig auf der Suche nach dem Gleichgewicht.”
Witzig wird e dann, wenn ich einen weiteren Interpreten einfach anklicke (touch). Dann sucht Discovr wieder passende weitere Künstler dazu, die entsprechenden “Knoten” wabbern wirklich über den Bildschirm und versuchen sich zu stabilisieren. Irgendwann wird der Bildschirm dann zwar recht voll, aber mann kann getrost nach oben, unten rechts oder links scrollen. Nur ein Zoom per pinch ist nicht möglich.
Wenn ich jetzt einen der Interpreten doppelt anklicke (touch), egal ob den gesuchten oder die dazu gefundenen Künstler, dann komme ich auf die Detailseite.
Ganz oben finde ich jetzt die Möglichkeit, zurück zur Suche zu gelangen (Doppelpfeil links). Auf der rechten oberen Seite habe ich die Möglichkeit, diese Seite zu meinen Favoriten (die auf der Startseite mit dem Suchfeld) hinzuzufügen oder direkt auf Facebook oder Twitter zu posten, das ich gerade -in diesem Fall- Lynyrd Skynyrd mit Discovr gefunden habe. Diese Angabe lässt sich latürnich auch per Email verschicken.
Zudem werden sieben Videos von YouTube eingeblendet, die man -auch im Vollbildmodus- an- und abspielen kann.
In den unteren 2/3 des Displays finden wir jetzt 4 verschiedene Spalten. Unter Biography finden wir selbstrend die (englischsprachige) Biografie der Künstler, mal länger und mal kürzer ausfällt. Rechts daneben finden wir unter Blogs einige Links, die uns direkt auf die entsprechenden themenbezogenen und meist aktuellen Seiten führen. Allerdings in einem eigenen Browser, also innerhalb der Discovr-App. Ein touch auf “back” bringt uns zurück zur Interpretenseite, die direkt neu geladen wird.
Ähnlich verhält es sich mit Reviews, von wo aus wir direkt auf den Discovr-eigenen Browser weitergeleitet werden um uns Seiten anzusehen, die die Musik unseres Künstlers behandeln.
Die letzte Spalte mit der Überschrift Links schickt uns zu Shops wie iTunes, Amazon, Last.fm & MySpace.
Leider funktioniert -zumindest bei mir- der Link zu iTunes, ich nehme an in den iTS, nicht. Trotzdem ist das eine App, die rundherum Spaß macht und nicht im App-Nirvana verhungern wird. Die bislang eleganteste Art, in Musik zu stöbern von der man fast schon weiß, das sie einem gefällt. Ich halte den Preis von 2,39 EUR (AppStore) für absolut gerechtfertigt.
Wer an Discovr seinen Spaß findet, der sollte auf der homepage des Herstellersmal schnuppern. Dort kann man sich für einen “Sneak Peak” anmelden, um das kommende Jammbox Magazine kennen zu lernen.
Seit gut einem Monat gibt es für das iPad die App “Remote Conductor: Track – Launch – Switch” von m3me (Homepage) im AppStore (Partnerlink). Derzeit kostet die App lediglich 5,99 EUR, normalerweise muss man dafür 7,99 EUR berappen, was die Fernbedienung allerdings auch Wert ist!
Mit dem Remote Conductor lässt sich der Mac über WiFi mit dem iPad fernbedienen, sofern er angestellt ist. Dazu muss man neben der kostenpflichten App auch die kostenlose Server Software von m3me herunter ladenund installieren. Diese läuft derzeit ausschließlich unter Mac OS X 10.6 Snow Leopard, eine Windows-Version ist “in Arbeit”.
Installation:
Die Server Software wird mac-typisch einfach installiert. Nach der Installation muss man -bevor man mit der App den Mac ansteuern kann- zunächst noch in den Systemeinstellungen > System > “Zugriff für Hilfsgeräte” aktivieren (Screenshot). Beim Start sucht die App automatisch nach (auf den Macs) installierten Servern und schlägt diese in einer Liste vor (Screenshot). Wenn man sich das erste mal Verbinden möchte, bekommt man auf dem dem iPad noch einen alphanummerischen Code angezeigt, den man (einmalig) am Mac eingeben muss, damit die sichere Verbindung zustande kommt.
So kompliziert, wie es sich hier jetzt vielleicht liest ist es aber nicht, die ganze Prozedur -mal abgesehen vom Laden der Server Software und der App- ist in weniger als einer Minute erledigt.
Und schon kommt man in den Genuss einer wirklich vollumfänglichen Fernbedienung, zunächst in Form eines sehr großen “Magic Trackpad“, das sich über das komplette iPad Display erstreckt.
Das Trackpad ist latürnich multitouch-fähig, so führe ich mit einem Einfinger-Klick (also den Touchscreen einmal berühren) einen Linksklick, mit einem Zweifinger-Klick einen Rechtsklick aus. Wenn ich die Maus über die Namensleiste eines Fensters geschoben habe und mit drei Fingern das iPad berühre kann ich ein Fenster verschieben und noch vieles mehr. Sogar konfigurierbare Multitouch Gesten werden angeboten, eine genaue Auflistung der vielen Gesten gibts im AppStore selber. Derzeit leider nur in englisch, eine deutsche Übersetzung gibt es auf der App-Seite bei arktis.de.
Aber das ist noch lange nicht alles: über die drei Symbole oben rechts in der Ecke der iPad App (Screenshot) kann ich jetzt zB auf die nächste Funktion wechseln. Ganz links ist das das Trackpad symbolisiert, in der Mitte der Programmstarter und und rechts der Programm / Fenster Switcher. Und beim Programmstarter ist der Name auch Programm.
Hier finde ich alle Programme, die ich auf dem Mac starten kann. Wie man das vom iPad kennt sind die Programme auf verschiedenen “Bildschirmseiten” organisiert. Und auch der iPad-typische “Dock-Balken” am unteren Bildschirmrand ist da. Dieser lässt sich auch quer scrollen. Hier siehts so aus, als wenn die zuletzt am häufigsten genutzten Programme dort aufgeführt sind. Diese Sektion heißt übrigens bewusst ProgrammSTARTER; das Beenden eines Programms ist hier leider nicht möglich. Ich selber nutze zum Beenden von Programmen zu 99% immer die Tastenkombination Apfel + q, das navigieren zum Menü und “maus-schließen” des Programms mit der Fernbedienung via Trackpad ist für mich daher eher umständlich, aber das ist sicherlich eine Sache der Gewöhnung.
Der Programmstarter macht auf jeden Fall das was er soll, und das zuverlässig und gut. Und bereits geöffnete Programm kann ich (auch) hier über klick bzw. touch auf dem iPad am Mac in den Vordergrund holen. Übrigens unterstützt der Programmstarter auch verschiedene Programmpfade, damit können dann vermutlich auch Programme angesprochen werden, die nicht im Programme-Ordner abgelegt sind.
Um die Fernsteuerung komplett zu machen bietet die tolle App von m3me uns den dritten Bereich an, den Fenster- bzw. Programm Switcher.
Dieser zeigt die geöffneten Programme an, hierarchisch geordnet jeweils das aktuelle Programm ganz links, nach rechts hin wird die “Programmaktualität” immer älter. Wie auf dem Screenshot zu erkennen, zeigt der Switcher aber nicht nur die geöffneten Programme an, sondern auch (alle) geöffneten Fenster. So kann ich bequem zwischen den verschiedenen Fenstern und Programmen per touch (klick) wechseln. Besonders schön und praktisch -man möchte fast sagen “ist doch logisch”- ist, das der Switcher auch Änderungen an den geöffneten Programmen und Fenstern erkennt, die nicht über die Fernbedienung Remote Conductor vorgenommen wurden. Wenn ich also mit Apfel + Tab das im Vordergrund befindliche Programm ändere sieht man das auch live im Programm / Fenster Switcher.
Innerhalb weniger Minuten hat man sich in die App eingewöhnt (“gearbeitet” habe ich hier bewusst vermieden) und arbeitet recht fix damit. Wenn man mal eine halbe Stunde die Maus von der Tastatur weg nimmt und das iPad daneben legt merkt man, das man damit wirklich gut arbeiten kann.
Wie vom Anbieter angepriesen wird es zwar (bei mir) die Maus nicht ersetzen (können). Aber zumindest bei der Trackpad-Funktion verhält es sich wie beim normalen Magic Trackpad von Apple: im Bürosessel als Mausersatz nutze ich es so gut wie gar nicht, vielleicht 5%. Genaugenommen habe ich es kaum genutzt, zwischenzeitlich habe ich es nicht mehr hier. Aber die -aus meiner Sicht- große Stärke des Magic Trackpads und damit auch der entsprechenden Funktionen vom Remote Conductor kommt zum tragen, wenn man anderen Leuten mal was am Mac zeigen möchte. Sehr sehr angenehm, das in einem gewissen Abstand machen zu können. Da nutze ich zu 95% das Trackpad bzw. jetzt noch komfortabler die App Remote Conductor.
Und last but not least: die Fernsteuerung unterstützt latürnich sowohl den Landscape-, als auch den Portrait-Modus!
Für mich ist die App ihr Geld absolut wert. Was ich noch ergänzen würde wäre aufgrund meiner Faulheit lediglich, das ich ein bereits offenes Programm über den Programstarter auch schließen kann. Aber das ist aus meiner Sicht kein Grund im AppStore jetzt nicht für 5,99 EUR (“später” 7,99 EUR) zuzuschlagen.
Von der russischen Spieleschmiede AstarGames, international bekannt unter NevoSoft, gibt es für das iPad seit kurzem “My Kingdom for the Princess 2″, eingedeutscht dann “Mein Königreich für die Prinzessin 2″ (im AppStore für nur 3,99 EUR). Dabei handelt es sich (surprise, surprise) um eine Fortsetzung von dem PC-Spiel “My Kingdom for the Princess”.
Im Spiel gibt es den Plot, das die Prinzessin Helen (mal wieder) entführt wurde, diesmal von “Longbeard the Dwarf”, dem man jetzt als Arthur hinterherjagd. Wie man im Video oben ganz gut sieht, sind 95% des Spiels aber eher klassisches Strategie- und Zeitmanagement. Das aber in einer wirklich süchtig machenden Art und Weise!