iPhone: integrierte SIM-Karte bereits Geschichte?

23. November 2010 gegen 09:25 Uhr Kommentare ausgeschaltet

Ende vergangenen Monats dachte Apple laut darüber nach, im kommenden iPhone 5 die SIM-Karte fest zu verbauen. Die Vorteile für den Nutzer liegen ganz klar auf der Hand. So kauft man das iPhone “bereits fertig” ein und könnte zB mit einem App den Mobilfunkbetreiber auswählen. Auch würde die interne Karte problemlos mit einem anderen Provider funktionieren, wenn man zB mit dem Mobiltelefon ins Ausland fährt und dort einen anderen (lokalen) Anbieter wählt. – Hingegen die Nachteile für den Mobilfunkprovider liegen auch auf der Hand. Sie wären nicht mehr am Geschäft des Verkaufs der Hardware beteiligt. Sie wären lediglich “nur” Provider, also Anbieter der Infrastruktur.

Was mich das als Nutzer angeht? Nunja, selbstverständlich interessieren sich europäische Mobilfunk-Anbieter überhaupt nicht für Vorteile des Endverbrauchers, wenn ihm dabei Geschäfte flöten gehen. Und so sollen Sie Apple Druck gemacht haben, damit dort die Entwicklung dahingehend eingestellt wird … und damit haben sie scheinbar Erfolg gehabt. So wird eine “senior source” bei einem Mobilfunk-Provider mit den Worten “[...] But this time they have been sent back to the drawing board with their tails between their legs.” … und ich würde hier “tails between legs” mal mit “begossener Pudel” übersetzen wollen.

Das iPad der nächsten Generation ist davon nicht beeinträchtigt, das wird wohl mit integrierter SIM-Karte ausgeliefert. Das soll angeblich möglich sein, weil die iPads bislang nicht von Telefongesellschaften subventioniert werden. – Ich denke, ein bißchen wird auch mitspielen, das man mit dem iPad (vordergründig) kaum telefonieren kann.

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The Daily: iPad only Tageszeitung von Rupert Murdoch

22. November 2010 gegen 13:54 Uhr Kommentare ausgeschaltet

Die Spatzen pfeifen es von den Dächern: Rupert Murdochs (Wikipedia) News Corporation bringt die Tageszeitung “The Daily” heraus. Das besondere: sie wird wohl nur digital auf Tablets vertrieben werden, also keine Print-Variante. Und, was sicherlich genauso interessant ist, auch keine Web-Variante, keine Internetseite. Vermutlich wird hier zunächst nur das iPad in den Genuß von “The Daily” kommen, wenn man bedenkt, wie begeistert Herr Murdoch doch vom iPad war, als es erschien. Gut vorstellen kann man sich auch eine enge Zusammenarbeit mit Apple.

Bildquelle: gizmodo.com

Eine weitere Information die verwundert: die digitale Zeitung soll nur 0,99 US$ für eine ganze Woche kosten, bzw. 4,25 US$ für den ganzen Monat. Für den doch recht geringen Betrag erhält man also eine vollwertige digitale Tageszeitung!

100 bis 150 Journalisten sollen nur für diese Tageszeitung zuständig sein und von “The Sun” und “New York Post” kommen, was allerdings auch nicht zu viel ist, wenn man die Größe der USA bedenkt. Und da kommen wir auch zur “crux”, was uns hier betrifft. Die Zeitung hält derzeit natürlich “nur” das Tagesgeschehen in den USA fest. Ob sie hier überhaupt lad- und installierbar ist, steht noch nicht fest.

Sicher ist aber wohl, das das Herangehen von Verlag und Apple -immerhin sollen Apple-Mitarbeitert eng mit dem Projekt vertraut sein und dafür gearbeitet haben- einzigartig ist. Damit wird sichergestellt, das die App auch wirklich den Vorstellungen von Apple entspricht und das iPad optimal nutzt. Zu dem wird sowohl die Aufmachung und der Preis von “The Daily” für ein Umdenken bei den Verlagen (zunächst nur) in den USA zur Folge haben. Apple wird damit erreichen, das auch andere Tageszeitung ihre Apps an die Qualitätsgrenze von “The Daily” heben und die Preisgestaltung wohl auch “irgendwie” anpassen müssen.

Ich denke, das 99 US-Cent allerdings langfristig schlicht zu billig sein werden. Nehmen wir für Deutschland exemplarisch mal die absolut gelungene App des Kölner Stadtanzeigers (kostenlos im AppStore). Dort möchte man pro tägliche Ausgabe knapp 80 Cent haben. Das ist durchaus vertretbar (vernünftiger Journalismus will ja bezahlt werden) aber auf 6 Tage gerechnet über 4 EUR teurer als eine Zeitung wie “The Daily”. Auf den Monat hochgerechnet sind das leckere 16 EUR mehr. – Aber die Aussage von Herrn Murdoch “consumers are willing to pay for high- quality, original content.” lässt hoffen, das es sich bei den 99 US Cent um ein Eröffnugnsangebot handelt. Und die 30 Millionen US$, die er in das Projekt investiert hat, wird er ja hoffentlich auch wieder haben wollen.

Über den Start vom “The Daily” gibt es verschiedene Gerüchte. So munkelt man das es bereits Ende diesen Monats, also in den kommenden acht Tagen so weit sein soll. Andere Quellen reden von einer privaten Beta-Version in wenigen Wochen und anschließender Veröffentlichung. Wir wünschen jedenfalls “happy landing”.

The Beatles im iTMS!

16. November 2010 gegen 16:32 Uhr Kommentare ausgeschaltet

Viele dürfte es überrascht haben, noch mehr aber dürften aber enttäuscht sein. Die gestrige Ankündigung Apples, das es heute was neues von iTunes geben würde, wurde soeben gelüftet: Ab heute sind die Beatles iTunes Music Store erhältlich. Und zwar alle Studioalben und noch mehr für nur 149,90 EUR (iTS). … Ja: “nur” 150 EUR! Sogar Hey Jude (iTS) ist dabei

Und ich muss sagen, während ausnahmslos alle um mich herum enttäuscht sind: ich freue mich! :-) Witziger Weise waren gestern Abend noch “The Cavern Beatles” (Homepage) aus Liverpool bei uns in der Bürgerhalle und haben ein Konzert gegeben. Klar war ich dabei und die Jungs sind echt klasse!

Aber zurück zu Apples Deal: Endlich haben sie es geschafft, die Beatles in den iTunes Music Store zu bekommen. Viele Jahre haben die beiden Apple Unternehmen gestritten. Apple Computer Inc. (Steve Jobs) und Apple Records (McCartney, pp.) hatten eine Vereinbarung unterschrieben, nach der Apple Computer Inc. den Namen Apple benutzen konnten, solange Apple Computer Inc. sich nicht in der Musikindustrie betätigen und Musikprodukte herausbringen würden. Das jedoch änderte sich bekanntermaßen mit dem iPod, iTunes und dann dem iTunes Store. Und so stritten sich beide Unternehmen nicht nur über den Namen und die Nutzungsrechte sondern auch darüber, das Beatles Songs im iTS zum Download angeboten werden. Namen und Nutzungsrechte sind zwinschenzeitlich seit über drei Jahren geregelt (liegen bei Apple Inc., die sich allerdings zur entsprechenden Lizensierung an Apple Records verpflichtet haben).

Herr Jobs hat immer betont, das er The Beatles sehr mag und hofft, eines Tages The Beatles im iTunes Music Store anbieten zu können. Mit diesem Hintergrund kann man die gestrige Ankündigung vielleicht verstehen.

Mein persönlicher Tipp (während alle anderen hier “langweilig!” schreiben): kaufen! :-)

Special Offer: Point & Click-Hit Dracula 3 von Coladia

13. November 2010 gegen 15:27 Uhr Kommentare ausgeschaltet

Bei arktis.de gibt es bis morgen um 12 Uhr den Spielehit von Coladia “Dracula 3: The Path of the Dragon” (Produktseite) zum Spezialpreis von nur 21,90 EUR. Normaler Straßenpreis von Dracula 3 liegt bei 29,90 EUR, die weiteren Spiele von Coladia bei arktis.de sind auch preiswerter, als die jeweiligen Straßenpreise.

Dracula 3 ist ein “Point & Click” Adventure, wie man es vielleicht von Myst kennt. Man steuert Vater Arno Moriani, der von der Kirche ursprünglich nach Vladoviste geschickt wurde, um für die Heiligsprechung einer kürzlich verstorbenen Apothekerin zu recherchieren. Schnell findet man ins sehr eindrucks- und stimmungsvoll umgesetzte Spiel und und ebenso schnell stellt sich heraus, das man weniger wegen einer Heiligsprechung unterwegs ist, sondern eher um für die Kirche zu bestätigen, das es keine Vampire gibt. – Es stellt sich heraus, das lezteres ein heiters Unterfangen werden wird.

Das Spiel lebt sowohl von seinen stimmungsreichen Zeichnungen, die einer das Gefühl vermitteln, wirklich im schönen Transsylvanien (Wikipedia) zu sein, und latürnich auch auf von den Zwischenanimationen (kleine auch auf- und erklärende Videos), die ein ständiger Begleiter im Spiel ist. Und selbstverständlich dürfen auch die kleinen Spiele und Rätsel nicht fehlen, die das Spiel nicht langweilig werden lassen. Das sind Zahlen- und Denkspiele, die in allen möglichen Varianten im Spiel vorkommen. Ob mit arabischen oder römischen Zahlen, ob als Kartenspiel oder Buchstabenspiel, sogar die eigene Blutgruppe (also die, von Varter Arno Moriani) wird im Spielverlauf durch Nachdenken und Vergleichen bestimmt.

Nebenbei bekommt man allerlei Dokumente ins Inventar gelegt, aus denen sich einerseits Hinweise für das Spiel und seinen Verlauf ergeben und andererseits auch geschichtliches Hintergrundwissen vermitteln möchten. Ob dieses wirklich so stimmen, kann ich nicht beurteilen, was dem Spielspaß aber auch keinen Abbruch tut.

Bei dem Wetter (zumindest hier beim Proletariat im Münsterland) draußen ist Dracula 3: The Path of the Dragon mein Tip (nicht nur) fürs Wochenende!

Aber nicht nur das, auch die weiteren Spiele von Coladia zum Sofortdownload machen Spaß:

  • Cleopatra: Schicksalsjahre einer Königin (ich muss da irgendwie immer an Sissi denken, wenn ich den Titel höre ;-) , bei arktis.de für 18,90 EUR
  • Nostradamus – Die letzte Prophezeihung, bei arktis.de für 27,90 EUR
  • the Secrets of Da Vinci, bei arktis.de für 18,90 EUR
  • Rückkehr zur geheimnisvollen Insel, bei arktis.de für 27,90 EUR

“Sichere Quellen” wollen wissen, das noch im Laufe des Wochenendes die weiteren drei Spieletitel “Rückkehr zur geheimnisvollen Insel 2″, “Die vergessene Höhle” und “Neue Abenteuer auf der Schatzinsel” auf arktis.de zum Sofortdownload angeboten werden.

Ach ja, Dracula 3: The Path of the Dragon gibt es übrigens auch (extra entwickelt) für das iPhone bzw. iPod touch für 1,59 EUR (AppStore) und das iPad für 0,79 EUR (AppStore). Vom Spielverlauf bei weitem nicht zu umfangreich, wie auf dem Mac (naja, hier ist das Spiel auch über 4 GB groß), aber trotzdem sehr kurzweilig.

Die “Rückkehr zur Geheimnisvollen Insel – Deluxe Edition” gibt es für das iPad für 3,99 EUR (AppStore, Lite-Version). Das Spiel “Das Geheimniss der vergessene Höhle” gibt es auch für das iPad für 7,99 EUR (AppStore, Lite-Version) und auch für das iPhone bzw. iPod touch für 3,99 EUR (AppStore).

Ernstzunehmende iPad Konkurrenten

11. November 2010 gegen 15:32 Uhr Kommentare ausgeschaltet

Walt Mossberg bezeichnet in seinem Beitrag auf AllThingsD das Samsung Galaxy Tab -nachdem er es einige Wochen testen durfte- als ersten ernstzunehmenden iPad Konkurrenten. So sind dafür neben anderen “Kleinigkeiten”, wie zB die Bedienbarkeit mit einer Hand aufgrund der Größe, insbesondere die drei meistgewünschten Features dafür verantwortlich:

  • eine Kamera (bzw. genaugenommen hat das Galaxy Tab zwei),
  • die Möglichkeit Videos im Internet und Programme zu nutzen, die mit Flash dargestellt werden und
  • Multitasking.

Letzteres wir durch das in wenigen Tage erscheinende iOS Update auf 4.2 ja auch auf dem iPad möglich sein.

Neben dem Größenunterschied (iPad: 9,7” vs. Galaxy Tab: 7,0”) gibt es auch preislich Unterschiede alleine schon aufgrund der Tatsach, das es das Galaxy Tab bei Mobilfunkanbietern subventioniert zu kaufen gibt (bei t-mobile zB für knapp 300 EUR mit 24monatigem Complete M Vertrag). So kostet das iPad (unsubventioniert) ab 500 EUR aufwärts (zB bei arktis.de). Das iPad gibt es in verschiedenen Versionen: mit 16, 32 oder 64 GB jeweils mit WiFi und optional noch als 3G” Modell, also wo man die Karte eines Mobilfunkanbieters einlegen kann um eine Datenflat zu nutzen. So kostet das größte Modell mit 64 GB, WiFi und 3G zB bei amazon.de knapp 800 EUR. Das Galaxy Tab liegt unsubventioniert knapp 640 EUR bei amazon.de.

Während Toshiba passend zum Weihnachtsgeschäft sein Tablet Folio 100 mit einem Doppel-Kern Prozessor ausliefert (macworld.com), genauso wie das Galaxy Tab mit Android als Betriebssystem, tritt dann Anfang kommenden Jahres vermutlich der dritte Platzhirsch in die Öffentlichkeit: RIMs PlayBook: 7” Multitouch-Display, Doppelkern-Prozessor, Unterstützung für Flash und HTML5, BlackBerry Tablet OS, zwei Kameras (mit 3 bzw 5 MP), Micro-USB und Micro-HDMI und natürlich mit WiFi. Das Internet über das Mobilfunknetz (3G) kann man nur mit einem BlackBerry Smartphone nutzen, das man als Modem nutzt. Der Name “PlayBook” ist schon hoch gegriffen, sicherlich wird es zumindest in der Anfangsphase für das iPad noch mehr zu spielen geben, als für das “große BlackBerry”.

Man darf auf die Meinung von Walt Mossberg gespannt sein, wenngleich ich auch denke, das sie ähnlich positiv wie beim Galaxy Tab ausfallen werden. Vielleicht darf er ja zeitglich auch schon das iPad 2G in den Händen halten. ;-)

Produkt- bzw. Info-Seiten: Apples iPad .:. Samsungs Galaxy Tab .:. RIMs PlayBook .:. Toshibas Folio 100

Mac OS X 10.6.5 ist da

10. November 2010 gegen 22:49 Uhr Kommentare ausgeschaltet

Apple hat vor wenigen Minuten Mac OS X 10.6.5 freigegeben:

Das Support-Dokument zur Aktualisierung findet man bei Apple in englisch und (hoffentlich bald) auf deutsch.

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Beautiful Modeler: das iPad als 3D Eingabegerät

10. November 2010 gegen 12:27 Uhr Kommentare ausgeschaltet

So wird aus dem iPad ein Eingabegerät für 3D-Modelling am Computer:

In dem Video wird deutlich, wie gut das Zusammenspiel via der iPad App funktioniert. Zusammen mit der Neigungsempfindlichkeit des iPad wird hier in alle Richtungen modelliert.

Der Programmierer der App stellt auf seiner Seite nicht nur die App vor, sondern stellt auch den Quellcode zur Verfügung. Auf die Frage, nach einer fertigen App, antwortet er “Not at this stage, but watch this space”.

Weiter auch bei übergizmo und wired.

Skyfire, der iPhone Browser der Flash unterstützt

4. November 2010 gegen 16:19 Uhr Kommentare ausgeschaltet

Skyfire hat einen Brower für das iPhone in den US-AppStore gebracht, mit dem man Flash-Video sehen kann. Da aber natürlich auch für den Skyfire-Browser keine Ausnahme auf den iDevices gemacht wird, können Flash-Inhalte nach wie vor nicht nativ auf dem iPhone dargestellt werden.

Daher bedient sich der Herstellermit einem Trick: in dem Augenblick, in dem ein Nutzer ein Flash-Video anfragt, wird diese Anfrage über den Server des Herstellers geleitet. Auf dem Server wird das Flash-Video in ein iPhone-konformes HTML5-Video kodiert, welches dann im Skyfire-Browser auf dem iPhone problemlos angezeigt wird. … Der Titel “iPhone Browser der Flash unterstützt” ist also ein wenig geflunkert.

Innerhalb von 5 Stunden schoss der Browser, der immerhin 2,99 US$ kostete, auf Platz 1 der umsatzstärksten Apps im AppStore. Dieser Erfolg stellt den Machern auch gleich ein Bein: deren Server kam mit dem Erfolg der App und den damit verbundenen massenhaften Anfragen für eine Umkodierung nicht klar. Kurzerhand beschloss man bei Skyfire, das es besser sei, kurzfristig den Browser aus dem AppStore zurück zu ziehen.

Die App soll wieder erhältlich sein, wenn die Server-Kapazitäten entsprechend ausgeweitet wurden … steht auch auf pressetext.de.

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Der iPhone Tisch

3. November 2010 gegen 12:57 Uhr 1 Kommentar


(YT-Link)

9to5mac.com weist auf das ultimative Weihnachtsgeschenk hin, das von den Jungs von iPhoneTable hergestellt wird. Viel mehr weiß man leider auch nicht über den Tisch und über … zB einen Liefertermin.

Ganz preiswert ist der Tisch sicherlich nicht und auch müssten erst noch Anwendungen gefunden werden, die die Nutzung dieses Tisches wirlich nützlich erscheinen lassen. Aber alleine die Machbarkeit und das es so einen Tisch gibt macht doch Lust auf Mehr.

Wie … das ist ein Fake?

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iOS 4.2 Golden Master: Apple ist fertig

2. November 2010 gegen 15:42 Uhr Kommentare ausgeschaltet

Nach der ersten Beta-Version Mitte September und weiteren zwei Betas hat Apple jetzt die GM (“Golden Master”) Version der kommenden iOS Version für Entwickler zur Verfügung gestellt. Der Download der knapp über 3,5 GB großen Datei (inkl. Xcode 3.2.5) wird iOS 4.2 GM auf den Entwicklerseiten von Apple angeboten; wie immer lassen sich die iOS Versionen auch für die unterschiedlichen Geräte getrennt herunterladen.

Erstmals werden -wenn iOS 4.2 von Apple auch für den Endverbraucher wie Dich und mich freigegeben wurde- dann alle drei Geräte (iPad, iPhone & iPod touch) dieselbe Betriebssystemversion zu Grunde liegen haben.

iOS 4.2 wird iTunes 10.1 voraussetzen, die Beta-Version (knapp 70 MB) für iTunes 10.1 steht Entwicklern bereits seit einigen Wochen zur Verfügung, aktuell ist die zweite Beta Version dazu.

Die größte Neuerung dürfte wohl AirPlay werden, womit man kabellos Audio, Video und Photos auf das neue Apple TV (oder AirPlay kompatible Geräte) streamen kann. Letztlich ist das eine Erweiterung der bereits von der Airport Express bekannten Funktion, kabellos Musik zB an die Stereoanlage zu übertragen. Auch AirPrint wird Einzug auf Apples iDevices erhalten, eine Funktion mit der man dann ohne Drittsoftware von iPod touch, iPhone oder iPad auf einen Drucker im Netzwerk zugreifen und Dokumente drucken kann.

Für iPad Nutzer gibt es dann auch Neuerungen, die iPod touch und iPhone Benutzer bereits schon länger kennen: Multitasking, Ordner, mehrere Email-Aliase, das Unified Postfach usw. Das Gamecenter, via dem man sich mit Bekannten und anderen Usern online bei bestimmten Spielen messen und seine eigen Spielleistungen archivieren kann, kommt ebenfalls aufs iPad. 30 neue Sprachen unterstützt das iDevice Betriebssystem hinsichtlich Tastatur und Wörterbuch. Auch das Thema “Displayausrichtung verriegeln”, im englischen etwas fluffiger “orientation lock”, wurde angegangen. Wie angekündigt wird der Knopf am iPad künftig ein Mute-Taste. Die Displayausrichtung lässt sich dann künftig nur noch softwareseitig (in den Systemeinstellungen?) einstellen. Dafür hat Apple es geschafft, dieselbe Funktion auf zwei Knöpfe zu verteilen, die zu dem auch noch fast direkt nebeneinander liegen: die “Lautstärke leise” Taste erfüllt denselben Zweck, wenn man sie gedrückt hält.

Meine Meinung zu Letzterem dürfte bekannt sein: die “orientation lock”-Geschichte würde mich (sic!) in der Tat erstmal davon abhalten, das neue OS auf dem iPad zu installieren.

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