Promocodes zu gewinnen: Remote Conductor

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Seinen Mac ganz einfach mit dem iPad fernbedienen funktioniert wirklich simpel und intuitiv mit “Remote Conductor” von m3me. Die iPad App gibt es für 7,99 EUR im AppStore, die Server-Software für den Mac gibt es kostenlos beim Hersteller. Die App hatte ich vor knapp zwei Wochen bereits vorgestellt.

Die Jungs von m3me haben gerade ein Update der App auf v.1.1.4 veröffentlicht:

  • neue vollständige Tastatur ist integriert (übrigens ebenfalls mit verschlüsseltem Datenverkehr)
  • Verbesserung der Verbindungsstabilität
  • neuer Test-Modus

Man arbeitet dort gerade intensiv an einer Windows-Version, aber auch weitere Funktionen in der Mac-Version sind “in Planung”.

Es ist noch darauf hinzuweisen, das man auch die Server-Software aktualisieren muss, wenn man die App aktualisiert hat!

Uns liegen hier zwei Promo-Codes vor, die freundlicher Weise von m3me zur Verfügung gestellt wurden. Die geben wir gerne weiter: schreib uns bitte bis morgen Mittag (01.02.2011, 12 Uhr) in den Kommentaren, warum gerade Du diese App brauchst oder einsetzen möchtest.

angelesen: iPhone & iPad Programmierung für Einsteiger

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Im Verlag von Markt+Technik (mut.de) gibt es für nur 29,90 EUR das Buch

iPhone & iPad Programmierung für Einsteiger
- Apps entwickeln von Anfang an

von Ingo Böhme (IBMobile.de).

Auf der Buchseite bei Markt+Technik, gibt es eine gute Beschreibung, Meinungen zum Buch und vor allem kann man das Inhaltsverzeichnis und das vollständige Kapitel 3: Objective-C – objektorientiert probelesen.

Selbstredend gibt es das Buch auch bei amazon.de und arktis.de. Auf der IBMobile-Seite von Herrn Böhme findet man u.a. auch eine “Errata-Seite“, wo Schreibfehler korrgiert werden, die sich eingeschlichen haben. Allerdings müssen die sich wohl auf eine Auflage beziehen, die vor dem mir vorliegenden Exemplar verkauft wurde: die beschriebenen Fehler sind korrigiert.

Gleich in der Einleitung weist der Autor zum Thema “Aufbau des Buches” auf folgendes hin:

Sie suchen eine Referenz? Sie wollen die gesamte iPhone SDK-Bibliothek erklärt haben?
Legen Sie dieses Buch weg! Das ist nicht meine Intention!
Dafür gibt es genug Literatur.

Und genau das stimmt auch: da Herr Böhme (dankenswerter Weise) gar nicht erst den Anspruch hat, in diesem Buch dem künftigen Programmierer ein vollumfängliches Werk zu bieten -was bei geschätzten 99% der Anfänger imho auch Unsinn wäre- fällt eine Menge Ballast und Material weg. Auf diese Art und Weise können sich Autor und Leser auf das wesentliche Beschränken: auf das, was der Einsteiger in die iPhone & iPad Programmierung benötigt.

Apropos Einsteiger: das Buch ist sicherlich auch für Umsteiger aus anderen Programmiersprachen geeignet. Wenn auch zum Glück nicht explizit auf alle Unterschiede der einzelnen Sprachen eingegangen wird, so wird doch recht häufig im Buch auf die ein oder andere Besonderheit von Objective-C hingewiesen, über die Programmierer aus Perl, PHP, Visual Basic, Delphi oder C++ oder oder oder sonst wohlmöglich stolpern würden. – Als Laie stolpert man (ich) dafür über genaue diese Hinweise, die ich irgendwann einfach überlesen habe.

Bereits ab dem dritten Kapitel wird die Priorität des Buches auch deutlich: nicht jede Codezeile wird bis ins Letzte erklärt (die selbstgeschriebenen schon), wir müssen nicht verstehen, warum XCode so ist, wie es ist. Das Buch baut sich so auf, das man am Ende mit eigener Programmierung loslegen kann; wem es gefällt wird aber sicherlich noch einiges dazu lernen können. In den späteren Kapiteln merken wir den Unterschied zu Büchern wie zB dem von Aaron Hillegass und Joe Conway “iPhone Programming: The Big Nerd Ranch Guide (Big Nerd Ranch Guides)” (zB bei amazon.de) immer stärker. Die Erklärungen (naja, eher das Hintergrundwissen) im vorliegenden Werk liegen weit hinter denen anderer zurück, das aber zu Gunsten der Les- und Erlernbarkeit und nicht zuletzt auch zu Gunsten eines “lieberen in die Hand nehmen” des Buches! Nicht verkehrt verstehen: wir bekommen hier alles erklärt, was wir -zunächst- benötigen! Und spätestens der Anhang stattet uns mit umfangreichen Anregungen aus.

Außerdem “zwingt” der Autor einen zum aufmerksamen Lesen und Lernen. So wird anfangs zB ein Code erklärt und beschrieben an welche Stelle dieser in welcher Datei (.m oder .h?) eingefügt werden muss. Später jedoch folgt zwar noch die Erklärung des Codes, aber einmal erklärtes wird nicht bis in die Unendlichkeit wiederholt. Und so muss man jetzt schon selber wissen, was der Code bewirkt und an welche Stelle er in welche Datei gepackt werden muss. Auch fehlen nach und nach diese Screenshots des vollständigen Codes, wie man das vielleicht aus anderen Büchern kennt. – Das waren so Umstände, die mich zunächst verärgert haben, weil ich es anders gewohnt war. Es hat aber nicht lange gedauert bis ich gemerkt habe, das diese Vorgehensweise für mich nicht die Schlechteste ist, im Gegenteil.

Natürlich gab es auch ein Thema, was ich beim besten Willen und nach wiederholtem Lesen nicht verstanden habe (RGB-Farbwerte zu hexadezimalen Schreibweise umtüddeln), ohne bei befreundeten Programmierern nachzufragen. Aber sowas passiert mir bei nahezu jedem Buch.

Fazit: Ich kann das Buch absolut empfehlen (für 29,95 EUR zB bei arktis.de). Geeignet für alle, die sich “privat” an das Thema trauen und sich nach Feierabend die Zeit dafür nehmen wollen. Es ist eine Einführung für interessierte Einsteiger die einen schnellen Lernerfolg wollen. Nach Lektüre (und latürnich Verständnis) des gesamten Buches ist man absolut in der Lage eine ordentliche eigene App zu schreiben. Mit der richtigen Idee wirst Du hoffentlich sofort reich & glücklich. – Für umfangreichere Projekte hilft es aber sicherlich sich bewusst zu sein, das es “nach dem Buch” noch Material gibt, das man lernen kann um damit ordentlich Geld zu verdienen oder auch steinreich zu werden. ;-)

Wer das Thema hingegen studiert oder anderweitig “professionell” damit zu tun hat, der sollte meiner Meinung nach eher in Richtung Hillegass oder Sadun (amazon.de) schauen. Dieses Buch wird das Thema aus diesem Blickwinkel zu rudimentär bearbeiten. – Apropos “meiner Meinung nach”: ich lese derartige Bücher auch als interessierter Laie, ich habe “nichts mit Computer oder Programmierung” studiert oder “professionell” in der Schule gelernt. Ein gelernter Programmierer mag das Buch ganz anders sehen! ;-)

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Absolut empfehlenswert in diesem Zusammenhang ist übrigens auch der kostenlose Video-Podcast “XCode von Null auf Hundert” (Homepage, iTunes, Videocast-RSS) von Ingo & Peter von silutions.de. Der behandelt vornehmlich Objective-C zur Programmierung für Mac OS X, aber auch dort finden wir nach den einleitenden Folgen Ausflüge in das iOS! … Unbedingt abonnieren!

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Zum Inhalt:

Das erste KapitelVon der Idee zur App Store App” ist schnell gelesen. Auf knapp 23 Seiten beschreibt Herr Böhme in einem -wie ich finde- angenehmen saloppen aber nicht zu frechen Schreibstil, der sich durch das ganze Buch zieht, was man zur Programmierung an Hard- und Software benötigt und pflügt kurz aber aufklärend genug durch die Bestandteile des iPhone SDK. Das zweite KapitelGrundlagen Objective-C” behandelt der Autor anhand erster Schreib-Schritte in X-Code. Vielleicht wird der ein oder andere Leser darüber enttäuscht sein, hier noch keine iPhone-Oberfläche im Interface Builder vorzufinden. Aber auch hier stellt der Autor nach meiner Meinung zurecht erst einmal den Debugger und die Debbuger-Konsole vor (und natürlich die “Druckfunktion”, damit überhaupt etwas ausgegeben werden kann), damit der Leser und Neuling gleich lernt, wie man ein eigenes Programm untersuchen und Fehler finden und beheben kann.

Kapitel 3Objective-C – objektorientiert” (hier als pdf-Leseprobe) behandelt dann “endlich” auch das User Interface, also die Oberfläche des iPhones. Wir lernen Elemente auf dem Bildschirm zu platzieren, untereinander sinnvoll zu verknüpfen und die Verbindung mit unserem Programm in XCode herzustellen. Außerdem lesen wir, was Objective-C bereits an vorgefertigten Methoden mitbringt, und wie wir eigene Methoden schreiben.

In den Kapiteln 4Schritt für Schritt zur App” und 5 “Mit dem Benutzer kommunizieren” wird es schon ein bißchen tiefer in die Materie und wir schreiben nicht nur mehr, sondern benutzen auch mehr GUI-Elemente, wie zB den Schieberegler und Schalter. Kapitel 6Ereignisse untersuchen und debuggen” behandelt wieder das Auffinden und beseitigen von Fehlern, in Kapitel 7Arbeiten mit Views” gibt es Beispiele für Apps mit mehreren Fenstern und mit Kapitel 8Listen und Tabellen” bekommen wir beigebracht, wie man Listen oder Tabellen, wie wir sie zB von den iPhone-Einstellungen kennen und die Verwendung des iPhone-Speichers wird angesprochen.

Das ganze Kapitel 9 ist der “Listenauswahl mit dem Picker” gewidmet, also dem Element, mit dem ich zB im Kalender den Tag, das Datum und die Uhrzeit einstelle. In dem Zusammenhang werden auch gleich Arrays (hm, Datenmatrix?) angesprochen, also das Speichern von Daten in “Datenbanken” (nein, nicht im wörtlichen Sinne).

Und wer meint, bis hierhin sei das Buch sein Geld nicht wert (was ich übrgeins _nicht_ denke!) und schon mal versucht hat das eigene iPhone zum Testen in iTunes zu registrieren und freizuschalten, oder ein Zertifikat zu beantragen und zu installieren, der wird nach der Lektüre der Kapitel 10Testen auf dem iPhone“, 11 “”Eine Applikation für den AppStore” und 12AppStore- und AdHoc-Vertrieb” dem Autor begeistert den doppelten Betrag spenden wollen. Sogar Tips für iHo.me und weitere grundsätzliche Gedanken fehlen hier nicht.

Kapitel 13 heißt dann endlich “iPad ahoi” und erklärt die Unterschiede zu iPhone bzw. iPod touch. Und obwohl das Buch kein Nachschlagewerk oder Referenz sein wollte gibt es im Anhang A jede Menge hilfreiche “Code-Rezepte, Tipps & Tricks” die sich der geneigte Leser durchaus anschauen sollte. Denn erst damit wir die “Einführung” in die Programmierung aus den ersten neun Kapiteln richtig rund.

angespielt: Baphomets Fluch – Directors Cut HD

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Aus der Schmiede von Revolution (Homepage) stammt Baphomets Fluch: Directors Cut HD für das iPad für derzeit 4,99 EUR im AppStore (iPhone- bzw. iPod touch Version mit 3,99 EUR einen Euro preiswerter im AppStore) im Original bekannt unter Broken Sword: Shadow of the Templars (Director’s Cut). Zwischenzeitlich auch komplett in deutscher Sprache (Audioausgabe und Untertitel), es muss nichts mehr nachgeladen werden.

Bei knapp 600 MB darf man einiges erwarten – aber das Spiel wird der Größe gerecht. Baphomets Fluch ist eine Art Point & Click Spiel geht aber einen Schritt weiter als die vom Mac bzw. PC  bekannteren Spiele wie Myst oder vielleicht Dracula (3 – The Path of the Dragon) von Coladia: die Szenen sind vollständig animiert. D.h. das der Charakter den ich bewege auch zu der Tür läuft, auf die ich getippt habe.

Bei den Elementen in einem Bild, mit denen ich interagieren kann, werden mir auch entsprechende Möglichkeiten geboten. So gibt es bei den meisten Personen, ein Augen-Symbol um mir die den Charakter näher zu betrachten und einen Mund der ein Gespräch mit der Person einleitet, wenn ich ihn klicke (touch). Entsprechend gibt es bei Gegenständen Lupen zum genaueren hinsehen oder vergrößern oder Zahnräder, wenn ich die Gegenstände benutzen kann. – Alles also selbsterklärend.

Das Spiel beginnt damit, das Nico Collard in Paris mehr oder minder Zeugin des Mordes eines Staatsmannes wird. Der als Pantomime verkleidete Mörder entkommt, Nico sieht ihn noch fliehen. Und ehe sie es sich versieht steckt sie mitten drin in den Ermittlungen. Als Reporterin wittert sie natürlich sofort eine Story, ihr Verleger hingegen scheint aus mysteriösen Umständen dagegen zu sein. Und so entwickelt sich die Story langsam und damit es nicht langweilig wird kommt irgendwann der Amerikaner George ins Spiel, der Paris besucht. Der wird auf denselben Fall neugierig und so kreuzen sich ihre Wege. Gemeinsam stellen die beiden fest, das sie sich mehr und mehr in der Geschichte der Tempelritter wiederfinden.

Und die Reise führt uns von Paris über Irland, Syrien, Spanien und Schottland nach einem gewaltigen Showdown zurück nach Paris.

Die Menüführung ist durch die Bank weg schlüssig und gut zu bedienen. Einzig das Laufen unserer Figuren um ein Objekt, selbst wenn man es sich nur ansehen möchte kann ab und an nerven. Gut gelöst ist aber durchaus das “Wechseln zum nächsten Ort”: angenommen man erreicht das nächste Zimmer, den nächsten Ort o.ä. am rechten Bildschirmrand und zB Georg steht aber gerade links, so reicht ein entsprechender “touch” auf die erscheinende Hand auf der rechten Seite und der Bildschirm wechselt ins nächste Zimmer ohne das Georg im Schleichgang erstmal über den ganzen Bildschirm laufen muss.

Zwischendurch gibt es immer mal kleine “Zwischenspiele” zu lösen, kleine Puzzels oder “Schlösser zu knacken”.

Das “Gepäck”, also das was man immer dabei hat wird einem gezeigt, wenn man auf die Aktentasche klickt und man kann entweder Elemente darin direkt miteinander verbinden (zB Tusche mit einem Tuch) oder zB vorhandene Schlüssel nutzen um Türen zu öffnen.

Und wenn man wirklich nicht weiter weiß, kommt man über das Fragezeichen unten rechts zu einer Seite, die neben allgemeinen Informationen und Hinweisen zum Spiel auch Tips hat, die einen ganz sicher auch aus den verfahrensten Situationen heraus hilft.

Selbstverständlich speichert Baphomets Fluch selbständig den aktuellen Spielstand ab, damit man das nächste mal an der selben Stelle weiter machen kann. Aber man kann auch manuell Spielstände abspeichern. Und in diesem Zusammenhang kommen wir auch gleich zu einem “It’s not a bug, it’s a feature!”: da beim Erscheinen des Spiels im vergangenen März aus die englische noch keine weiteren Sprachdateien mitgliefert wurden haben die Macher eine Funktion eingebaut, diese im Nachhinein mit dem Computer vom Rechner herunter zu laden (für uns also die deutsch Sprachdatei) und über iTunes einzufügen. Das ist – wie geschrieben – jetzt zwar nicht mehr notwendig, da zwischenzeitlich alle Dateien enthalten sind, geblieben ist aber die Möglichkeit, daten zu ex- und importieren. So kann man wunderbar Spielstände sichern udn wieder einspielen.

Mir hat das Spiel weit über 12 Stunden Spielspaß gebracht: Daumen hoch, unbedingt kaufen!

Last but not least: Baphomets Fluch ist eines der wenigen Spiel (von denen ich weiß), das sogar seinen einen eigenen Soundtrack hat: Broken Sword: Shadow of the Templars (Director’s Cut) für 9,99 EUR im AppStore.

Das Spiel ist gerade mal seit knapp 10 Monaten auf dem iPad (bzw. 12 Monaten auf dem iPhone / iPod touch) erhältlich, und schon hat der Nachfolger von Baphomets Fluch es auf das iPhone und das iPad geschafft: Baphomets Fluch – Die Spiegel der Finsternis – Remastered ist eine Universal-App und für 4,99 EUR im AppStore zu haben. Zum Nachfolger und dessen Überarbeitungen in Kürze mehr hier auf iNews.de. [update] Review jetzt online [/update]

Neue Musik finden: mit “Discovr” einfach gemacht

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Gaaanz frisch gibt es im AppStore eine großartige App: Discovr von Jammbox.com für 2,39 EUR im AppStore.

Mit dieser App findest Du neue Musik, die vermutlich aber gleichzeitig vertraut klingt. Du gibst einen Interpreten oder Band Deiner Wahl in die Suche ein und Discovr zeigt Dir musikalisch “verwandte” Künstler.

Auf der Startseite werden dann auch gleich die Favoriten abgelegt, auf die man dann einen Schnellzugriff bekommt. Im Querformat sind übrigens mehr Favoriten sichtbar (Screenshot mit Platzhaltern). Dargestellt wird der Interpret oder künstler dann im Zentrum von ihm umgebenden weiteren Kreisen, wo Darsteller ähnlicher musikalischer Richtungen erscheinen.

Die Entwickler beschreiben die Darstellung sehr … sagen wir mal technisch / physikalisch: “Knoten stoßen einander durch die elektrische Ladung ab, während die Verbindungslinien versuchen, die Knoten enger aneinander zuziehen. Die graphische Darstellung entwickelt und richtet sich konstant aus, ständig auf der Suche nach dem Gleichgewicht.

Witzig wird e dann, wenn ich einen weiteren Interpreten einfach anklicke (touch). Dann sucht Discovr wieder passende weitere Künstler dazu, die entsprechenden “Knoten” wabbern wirklich über den Bildschirm und versuchen sich zu stabilisieren. Irgendwann wird der Bildschirm dann zwar recht voll, aber mann kann getrost nach oben, unten rechts oder links scrollen. Nur ein Zoom per pinch ist nicht möglich.

Wenn ich jetzt einen der Interpreten doppelt anklicke (touch), egal ob den gesuchten oder die dazu gefundenen Künstler, dann komme ich auf die Detailseite.

Ganz oben finde ich jetzt die Möglichkeit, zurück zur Suche zu gelangen (Doppelpfeil links). Auf der rechten oberen Seite habe ich die Möglichkeit, diese Seite zu meinen Favoriten (die auf der Startseite mit dem Suchfeld) hinzuzufügen oder direkt auf Facebook oder Twitter zu posten, das ich gerade -in diesem Fall- Lynyrd Skynyrd mit Discovr gefunden habe. Diese Angabe lässt sich latürnich auch per Email verschicken.

Zudem werden sieben Videos von YouTube eingeblendet, die man -auch im Vollbildmodus- an- und abspielen kann.

In den unteren 2/3 des Displays finden wir jetzt 4 verschiedene Spalten. Unter Biography finden wir selbstrend die (englischsprachige) Biografie der Künstler, mal länger und mal kürzer ausfällt. Rechts daneben finden wir unter Blogs einige Links, die uns direkt auf die entsprechenden themenbezogenen und meist aktuellen Seiten führen. Allerdings in einem eigenen Browser, also innerhalb der Discovr-App. Ein touch auf “back” bringt uns zurück zur Interpretenseite, die direkt neu geladen wird.

Ähnlich verhält es sich mit Reviews, von wo aus wir direkt auf den Discovr-eigenen Browser weitergeleitet werden um uns Seiten anzusehen, die die Musik unseres Künstlers behandeln.

Die letzte Spalte mit der Überschrift Links schickt uns zu Shops wie iTunes, Amazon, Last.fm & MySpace.

Leider funktioniert -zumindest bei mir- der Link zu iTunes, ich nehme an in den iTS, nicht. Trotzdem ist das eine App, die rundherum Spaß macht und nicht im App-Nirvana verhungern wird. Die bislang eleganteste Art, in Musik zu stöbern von der man fast schon weiß, das sie einem gefällt. Ich halte den Preis von 2,39 EUR (AppStore) für absolut gerechtfertigt.

Wer an Discovr seinen Spaß findet, der sollte auf der homepage des Herstellers mal schnuppern. Dort kann man sich für einen “Sneak Peak” anmelden, um das kommende Jammbox Magazine kennen zu lernen.

Den Mac fernsteuern mit der iPad App “Remote Conductor”

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Seit gut einem Monat gibt es für das iPad die App “Remote Conductor: Track – Launch – Switch” von m3me (Homepage) im AppStore (Partnerlink). Derzeit kostet die App lediglich 5,99 EUR, normalerweise muss man dafür 7,99 EUR berappen, was die Fernbedienung allerdings auch Wert ist!

Mit dem Remote Conductor lässt sich der Mac über WiFi mit dem iPad fernbedienen, sofern er angestellt ist. Dazu muss man neben der kostenpflichten App auch die kostenlose Server Software von m3me herunter laden und installieren. Diese läuft derzeit ausschließlich unter Mac OS X 10.6 Snow Leopard, eine Windows-Version ist “in Arbeit”.


(YT-Link)

Installation:
Die Server Software wird mac-typisch einfach installiert. Nach der Installation muss man -bevor man mit der App den Mac ansteuern kann- zunächst noch in den Systemeinstellungen > System > “Zugriff für Hilfsgeräte” aktivieren (Screenshot). Beim Start sucht die App automatisch nach (auf den Macs) installierten Servern und schlägt diese in einer Liste vor (Screenshot). Wenn man sich das erste mal Verbinden möchte, bekommt man auf dem dem iPad noch einen alphanummerischen Code angezeigt, den man (einmalig) am Mac eingeben muss, damit die sichere Verbindung zustande kommt.

So kompliziert, wie es sich hier jetzt vielleicht liest ist es aber nicht, die ganze Prozedur -mal abgesehen vom Laden der Server Software und der App- ist in weniger als einer Minute erledigt.

Und schon kommt man in den Genuss einer wirklich vollumfänglichen Fernbedienung, zunächst in Form eines sehr großen “Magic Trackpad“, das sich über das komplette iPad Display erstreckt.

Das Trackpad ist latürnich multitouch-fähig, so führe ich mit einem Einfinger-Klick (also den Touchscreen einmal berühren) einen Linksklick, mit einem Zweifinger-Klick einen Rechtsklick aus. Wenn ich die Maus über die Namensleiste eines Fensters geschoben habe und mit drei Fingern das iPad berühre kann ich ein Fenster verschieben und noch vieles mehr. Sogar konfigurierbare Multitouch Gesten werden angeboten, eine genaue Auflistung der vielen Gesten gibts im AppStore selber. Derzeit leider nur in englisch, eine deutsche Übersetzung gibt es auf der App-Seite bei arktis.de.

Aber das ist noch lange nicht alles: über die drei Symbole oben rechts in der Ecke der iPad App (Screenshot) kann ich jetzt zB auf die nächste Funktion wechseln. Ganz links ist das das Trackpad symbolisiert, in der Mitte der Programmstarter und und rechts der Programm / Fenster Switcher. Und beim Programmstarter ist der Name auch Programm.

Hier finde ich alle Programme, die ich auf dem Mac starten kann. Wie man das vom iPad kennt sind die Programme auf verschiedenen “Bildschirmseiten” organisiert. Und auch der iPad-typische “Dock-Balken” am unteren Bildschirmrand ist da. Dieser lässt sich auch quer scrollen. Hier siehts so aus, als wenn die zuletzt am häufigsten genutzten Programme dort aufgeführt sind. Diese Sektion heißt übrigens bewusst ProgrammSTARTER; das Beenden eines Programms ist hier leider nicht möglich. Ich selber nutze zum Beenden von Programmen zu 99% immer die Tastenkombination Apfel + q, das navigieren zum Menü und “maus-schließen” des Programms mit der Fernbedienung via Trackpad ist für mich daher eher umständlich, aber das ist sicherlich eine Sache der Gewöhnung.

Der Programmstarter macht auf jeden Fall das was er soll, und das zuverlässig und gut. Und bereits geöffnete Programm kann ich (auch) hier über klick bzw. touch auf dem iPad am Mac in den Vordergrund holen. Übrigens unterstützt der Programmstarter auch verschiedene Programmpfade, damit können dann vermutlich auch Programme angesprochen werden, die nicht im Programme-Ordner abgelegt sind.

Um die Fernsteuerung komplett zu machen bietet die tolle App von m3me uns den dritten Bereich an, den Fenster- bzw. Programm Switcher.

Dieser zeigt die geöffneten Programme an, hierarchisch geordnet jeweils das aktuelle Programm ganz links, nach rechts hin wird die “Programmaktualität” immer älter. Wie auf dem Screenshot zu erkennen, zeigt der Switcher aber nicht nur die geöffneten Programme an, sondern auch (alle) geöffneten Fenster. So kann ich bequem zwischen den verschiedenen Fenstern und Programmen per touch (klick) wechseln. Besonders schön und praktisch -man möchte fast sagen “ist doch logisch”- ist, das der Switcher auch Änderungen an den geöffneten Programmen und Fenstern erkennt, die nicht über die Fernbedienung Remote Conductor vorgenommen wurden. Wenn ich also mit Apfel + Tab das im Vordergrund befindliche Programm ändere sieht man das auch live im Programm / Fenster Switcher. :)

Innerhalb weniger Minuten hat man sich in die App eingewöhnt (“gearbeitet” habe ich hier bewusst vermieden) und arbeitet recht fix damit. Wenn man mal eine halbe Stunde die Maus von der Tastatur weg nimmt und das iPad daneben legt merkt man, das man damit wirklich gut arbeiten kann.

Wie vom Anbieter angepriesen wird es zwar (bei mir) die Maus nicht ersetzen (können). Aber zumindest bei der  Trackpad-Funktion verhält es sich wie beim normalen Magic Trackpad von Apple: im Bürosessel als Mausersatz nutze ich es so gut wie gar nicht, vielleicht 5%. Genaugenommen habe ich es kaum genutzt, zwischenzeitlich habe ich es nicht mehr hier. Aber die -aus meiner Sicht- große Stärke des Magic Trackpads und damit auch der entsprechenden Funktionen vom Remote Conductor kommt zum tragen, wenn man anderen Leuten mal was am Mac zeigen möchte. Sehr sehr angenehm, das in einem gewissen Abstand machen zu können. :) Da nutze ich zu 95% das Trackpad bzw. jetzt noch komfortabler die App Remote Conductor.

Und last but not least: die Fernsteuerung unterstützt latürnich sowohl den Landscape-, als auch den Portrait-Modus!

Für mich ist die App ihr Geld absolut wert. Was ich noch ergänzen würde wäre aufgrund meiner Faulheit lediglich, das ich ein bereits offenes Programm über den Programstarter auch schließen kann. Aber das ist aus meiner Sicht kein Grund im AppStore jetzt nicht für 5,99 EUR (“später” 7,99 EUR) zuzuschlagen.

Angetestet: My Kingdom for the Princess 2

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Von der russischen Spieleschmiede AstarGames, international bekannt unter NevoSoft, gibt es für das iPad seit kurzem “My Kingdom for the Princess 2″, eingedeutscht dann “Mein Königreich für die Prinzessin 2″ (im AppStore für nur 3,99 EUR). Dabei handelt es sich (surprise, surprise) um eine Fortsetzung von dem PC-Spiel “My Kingdom for the Princess”.


(YT-Link)

Im Spiel gibt es den Plot, das die Prinzessin Helen (mal wieder) entführt wurde, diesmal von “Longbeard the Dwarf”, dem man jetzt als Arthur hinterherjagd. Wie man im Video oben ganz gut sieht, sind 95% des Spiels aber eher klassisches Strategie- und Zeitmanagement. Das aber in einer wirklich süchtig machenden Art und Weise!

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Sammelsurium: Apple-lastige Jahresrückblicke

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Jedes Jahr dasselbe, viele blicken zurück, einige nach vorne. Hier eine kurze Liste von eher mac-lastigen Jahresrückblicken. … Jemand noch weitere links?

Mac App Store: ab 06. Januar auch “unbekannte Dateiformate”

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Ab dem 06. Januar 2011 beschert uns Apple den Mac App Store, worüber wir dann alle möglichen Programme laden können. Bei 9to5Mac gibt es die ersten Screenshots dazu.

So ist der Store nicht wie auf dem iPad bzw. iPhone nicht in iTunes integriert (danke dafür!), sondern ist eine eigene Anwendung. Eine eigene AppleID ist notwendig (Apple-, iTunes- oder MobileMe-Konto) um sich anzumelden. Es wird auch eine Kindersicherung geben (parental control), genauso wie die Altersfreigabe. Ob und wie diese auf deutsches Recht zugeschnitten sind, weiß man noch nicht. Ich vermute aber eher: gar nicht.

Im Mac App Store gibt es ein kleines Programm namens “Store Helper“, das dafür sorgt, das alles installiert (und latürnich auch abgerechnet) wird. Das vom iPad / iPhone  bekannte GameCenter wird es (zunächst?) im Mac App Store nicht geben, ebensowenig wie InApp-Verkäufe.

Ein Feature ist sicherlich noch erwähnenswert: über das Kontextmenü lässt sich im Mac App Store nach geeigneten Programmen für nicht unterstützte Dateien suchen.

Sehen wir also, was uns Mac OS 10.6.6 mit dem Mac App Store am 06. Januar 2011 bringt…

Die Tagesschau App

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Die Tagesschau gibt es jetzt auch als kostenlose App (AppStore).

Eins vorweg: es ist in der Tat eine Tagesschau App, keine ARD App! Soll heißen, das man mit der App “eigentlich nur” eine optimierte Darstellung des Internetangebotes der Tagesschau über tagesschau.de angeboten bekommt.

Das “eigentlich nur” möchte ich aber auch direkt revidieren, da ich persönlich Apps gegenüber einer Internetseite (was ein Newsportal betrifft) meistens bevorzuge, solange der Inhalt der App ähnlich aktuell gehalten wird (resp. dieser direkt aus der Internetseite geladen wird). So bekommt man mit der App direkt auf der Startseite u.a. einen Live-Stream von “EinsExtra” angeboten, die aktuellen Ausgaben von “tagesschau24“, die “Tagesschau in 100 Sekunden” und den aktuellen Wetterbericht in (bewegtem) Bild und Ton. Bei tagesschau24 handelt es sich nicht immer um die letzte Ausgabe der Tagesschau, sondern vielmehr um die Zusammenstellung der aktuellesten Beiträge und Videos.

Aktuelle Nachrichten werden nicht nur auf der Startseite in einer übersichtlichen Liste angezeigt, auf den Seiten der einzelnen Ressorts (Inland, Ausland, Wirtschaft, Kultur, Wetter, tagesschau24, Bilder, Audio und last but not least “gespeicherte Artikel”) zieht sich diese Aufteilung dankenswerter Weise konsequent weiter. Der Wetterbericht lässt sich lokalisiert darstellen, sprich das Gerät weiß, wo man sich befindet und zeigt dazu auch die lokalen Wetterdaten und -voraussichten an. Eilmeldungen können bei den meisten Geräten per Push-Nachricht angezeigt werden.

Verfügbar ist die App derzeit für

  • Smartphones mit Android Betriebssystem (Link)
  • iPad, iPhone & iPod touch (Link)
  • Blackberyy App World fähige Smartphones (Link)

EA Games: viele iPad & iPhone Spiele auf 79 Cent reduziert

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EA Games hat die Preise für viele iPad & iPhone Spiele gesenkt. Folgende Titel sind derzeit für 0,79 EUR zu haben:

für 79 Cent für das iPad:

  • SimCity Deluxe for iPad (AppStore) – sonst 5,49 EUR
  • Need for Speed – Hot Pursuit (AppStore) – sonst 7,99 EUR
  • SNOOD for iPad (AppStore) – sonst 3,99 EUR
  • Pictureka! for iPad (AppStore)
  • Reckless Racing (AppStore) – sonst 3,99 EUR
  • YAHTZEE HD (AppStore) – sonst 2,39 EUR
  • Madden NFL 11 (AppStore)
  • Command & Conquer – Alarmstufe Rot für iPad (AppStore) – sonst 3,99 EUR
  • Mirrors Edge für iPad (AppStore) – sonst 5,99 EUR
  • BOGGLE für iPad (AppStore)
  • Need for Speed – Shift für iPad (AppStore) – sonst 5,49 EUR
  • Scrabble für iPad (AppStore) – sonst 5,49 EUR
  • Tetris für iPad (AppStore) – sonst 3,99 EUR

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für 79 Cent für das iPhone & den iPod touch:

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iPhone 6 Gerüchtecheck

Die Veröffentlichung des iPhone 5 liegt nun schon fast eineinhalb Jahre zurück. Seitdem haben viele Gerüchte um den Nachfolger die Runde gemacht. So war zwischenzeitlich von einer neuartigen Touch-Technologie die Rede und auch die Kamera soll weitaus besser als zuvor sein. Wir fassen einmal die aktuellen Gerüchte rund um das iPhone 6 (oder vielleicht auch iPhone Air) zusammen.

iPhone 6 Mockup von Martin Hajek (martinhajek.com)

iPhone 6 Mockup von Martin Hajek (martinhajek.com)

iPhone 6: 10-MP-Kamera wahrscheinlich
Wie eine chinesische Website meldete, soll das nächste Smartphone von Apple eine 10-Megapixel-Kamera besitzen. Klingt zunächst nicht sonderlich spektakulär, jedoch soll die Linse der Kamera auswechselbar sein. Das sagt zumindest ein Patent, dass von dem Unternehmen vor kurzem angemeldet wurde. Ob die verbesserte Kamera bereits beim iPhone 6 eingebaut wird oder erst mit der übernächsten Generation, steht noch nicht fest. Darüber hinaus soll das Display zukünftig aus Saphirglas bestehen. Eigens zu diesem Zweck wurde in Arizona eine neue Fabrik in Betrieb genommen, die das Material herstellen soll.

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Der MacPro ist da!

Offensichtlich hat Apple jetzt sein neues Flagschiff, den MacPro Deutschlandweit ausliefern können, immer mehr Infos verbreiten sich im Netz von glücklichen MacPro Besitzern. Die Jungs von arktis.de beispielsweise haben Ihren vollausgestatteten MacPro (Preis immerhin fast 9600,- Euro) einmal vor die Kamera auf den Drehteller gestellt und zoomen ganz nah ran. Für Apple Fans, die träumen wollen, hier ist der Film:

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