Back to the Mac – iLife ’11 Essenz 2: iMovie
Hier findest Du Teil 1 (iPhoto).
Beim “Back to the Mac.” Event hat Apple u.a. das neue, “ab sofort” erhältliche iLife ’11 vorgestellt (auch bei amazon.de oder bei arktis.de erhältlich). Es wurden nur die Neuerungen von iPhoto, iMovie und GarageBand vorgestellt. Auch auf der neuen iLife-Seite bei Apple werden weder iDVD noch von iWeb überhaupt erwähnt. Hier also die vorgestellten Neuerungen.
iMovie 11 (bei apple.de)
Die große Reform in iMovie 11 ist zum einen sicherlich das Audio Editing, also die Möglichkeiten, in iMovie die Tonspur zu bearbeiten. So wird die Tonspur jetzt in Audiowellenform angzeigt, man sieht so direkt, wo es zB leise oder laut in der Aufnahme ist. Mit der Maus kann man die Audiospur jetzt einfach per click & drag lauter oder leiser stellen. Das funktioniert bei einem ganzen Clip oder nur bei einer Auswahl im Clip, auch ein- und ausblenden ist damit ganz einfach möglich. Audiospuren können genauso verlängert oder verkürzt werden, die Wellen verändern sich dabei “on the fly”, so das man direkt die Auswirkungen sieht. – Cool: es gibt ein kleines Stimmenverfremdungstool. So wurde beim Event ein kurzer Clip ausgesucht, in dem ein kleiner Junge mit einem Eiszapfen in der Hand “Luke, I’m your father!” sagt. Über die Einstellungen konnte man 20 verschiedene Verfremdungen erkennen, letztlich hörte es sich fast so an, als wenn Darth Vader höchst persönlich gesprochen hätte.
Mit dem neuen Effekt “One Step” (bei Apple in meinen Ohren etwas holprig mit “Effekte in einem Schritt” übersetzt). Hiermit lässt sich zB eine Auswahl eines Clips mit einer langsameren Geschwindigkeit abspielen (“Instant Replay”). Oder aber man kann eine markierte Stelle im Clip stillstehen lassen (“Flash and hold last Frame”); hierbei wird auf diesem stillgelegten Bild auch noch der Ken Burns Effekt angewendet (wie eine Kamera, die über ein Photo wandert). Nicht gezeigt, aber auch möglich ist der Farbwandel eines Clips in zB Schwarz / Weiß oder Sepia. Insgesamt 12 Effekte stehen zur Auswahl.
Spaß wird sicherlich auch die neue Funktion “Movie Trailer” machen. Wer hat noch nicht davon geträumt, seinen Namen auf einem Filmplatkat zu sehen? Mit 15 verschiedenen Themes ist das jetzt ganz einfach möglich. Denn nach Auswahl des Themes ist nach dem Ausfüllen eines Formulars (Filmname, Darsteller, “Filmgesellschaft” usw.) und aussuchen der zu zeigenenen Clips der Trailer schon fertig. Also mit allem Drum und Dran: das zeigen einzelner Clips aus dem Film, Texteinblendungen wie Filmname, Beschreibungstext, Darsteller und – ganz groß – theatralischer Musik. Als i-Tüpfelchen wurde die Musik zu den Trailern vom London Symphony Orchestra eingespielt. – Und auch der “Abspann”, also dieser Teil der üblicher Weise im unteren Teil von Kinoplakaten zu finden ist damit erstellt. Die einzelnen Themes sind natürlich auf das Thema abgestimmt, so möcht der Action-Trailer natürlich möglichst Clips mit viel Bewegung haben, andere Trailer vielleicht wieder Clips mit Gruppen oder einzelnen Personen. Und hier kommt wieder die Gesichtserkennung (*) ins Spiel: iMovie kann an der entsprechenden Stelle bereits Clips vorschlagen, wo eben nur eine Person, mehrere Personen, viel Bewegung, usw. gezeigt wird. So muss man nicht sein ganzes Projekt durchforsten. Damit wird der eigene Film noch mehr zum perfekten Unikat.
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* “Gesichtserkennung” meint hier nicht die bekannte Funktion aus iPhoto, bei der man Gesichtern einen Namen zuordnen kann. Hier ist viel mehr ein Algorythmus gemeint, mit dem die Software erkennt, ob in dem Bild überhaupt eine Person, zwei Personen, eine Gruppe oder gar niemand zu sehen ist.
Das gesamte Event gibt es zwischenzeitlich übrigens zum Download als Podcast via iTunes.
Hier gehts weiter mit Teil 3 (GarageBand).
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