Back to the Mac – iLife ’11 Essenz 1: iPhoto [update]
Beim “Back to the Mac.” Event hat Apple neben einer Sneak Peek zu Mac OS X 10.7 Lion und neuen MacBook Air (zB bei arktis.de oder amazon.de) auch das neue, “ab sofort” erhältliche iLife ’11 vorgestellt (auch bei amazon.de oder bei arktis.de erhältlich). Die gerüchtelte Vermutung das iDVD der neueren Version zum Opfer fallen würde hat sich nicht bewahrheitet. Gleich zu Anfang der iLife Präsentation erklärte Steve Jobs, das alle Applikationen aus der Vorgängerversion auch im neuen iLife enthalten sind. – Nichtsdesto trotz wurden nur die Neuerungen von iPhoto, iMovie und GarageBand vorgestellt. Auch auf der neuen iLife-Seite bei Apple werden weder iDVD noch von iWeb überhaupt erwähnt. Hier also die vorgestellten Neuerungen.
[update: 25.10.201] Es gibt Berichte, nach denen das Update auf iPhoto 11 die iPhoto-Bibliothek beschädigt. Wir empfehlen daher _vor_ der Aktualisierung unbedingt ein BackUp bzw. Datensicherung der Photos und der iPhoto Bibliothek! [/update]
iPhoto 11 (bei apple.de)
Apple scheint den Vollbildmodus für sich entdeckt zu haben und verkauft uns einen Klick, der das Programm über den gesamten Bildschirm als das Feature (auch für das künftige Mac OS X 10.7 Lion). Sicher ist das eine tolle Sache, aber programmatisch vermutlich jetzt nicht der Aufwand, die Tatsache an sich offensichtlich doch sehr erwähnenswert.
Die Funktion “Orte” (“Places”) wurde überarbeitet, so gibt es dort PullDown-Auswahlmenüs um sich spezielle Orte anzeigen zu lassen, was bequemer als die Lösung im Vorgänger ist. Hier kommt aber auch die neue Diashow (unten mehr) zum Einsatz: wähle ich dort das Theme Places aus startet die Diashow mit einer Weltkugel und “fliegt” zu dem ausgewählten Ort, von Musik untermalt sieht man dann die Photos, die dort geschossen wurden. Schön animiert werden dort zB zunächst auf der Karte noch die Straßennamen angezeigt um dann zu Photos überzugehen. Die Übergänge erzeugt iPhoto überzeugend automatisch.
Interessant wird für viele auch ein weiteres neues Feature sein. So ist Facebook sehr in iPhoto integriert: man kann direkt aus iPhoto heraus auf seine Pinnwand posten oder sein Profilbild ändern. Alben auf Facebook werden innerhalb von iPhoto angezeigt und selbst die Kommentare, die Freunde auf Facebook zu den geposteten Photos abgeben werden in iPhoto angezeigt.
Auch das Verschicken von Photos via Email ist deutlich komfortabler geworden. So kann ich – wie bisher auch – die zu verschickenden Photos auswählen, aber – und das ist neu – der Versand der Photos erfolgt innerhalb von iPhoto mit mail. Ich muss also ein weiteres mal meine Anwendung nicht verlassen um das zu machen, was eigentlich ein anderes Programm erfordert. Auch die Vorlagen, wie die Email aussieht lassen sich sehen. Acht neue Themen stellt Apple zur Verfügung und auch innerhalb dieser Themen lassen sich Photos noch problemlos austauschen, vergrößern, beschriften usw. Schick ist auch hier die Möglichkeit, der Email die Photos im Original als Anhang beizufügen. So kann sich der Empfänger über eine schön gestaltete Email freuen, bekommt aber gleichzeitig die Photos im Original geliefert.
Auch zum besseren überarbeitet wurde die Funktion Diashow. So gibt es von Apple vorgefertigte Themes die die Photos aufnehmen und animiert abspielen, mit der atmosphärisch passenden Musik dazu im Hintergrund. Dank der Gesichtserkennung (nicht “Faces”, mit dem man Gesichtern Namen zuordnen kann *) befinden sich die Photos passend im Rahmen und Gesichter sind zum Beispiel nicht abgeschnitten.
Photobücher sind bei Apple auch ein heißes Thema. So kann man sich seine Photos als Vorauswahl in einem Theme anzeigen lassen. Das heißt das sich in den Vorschau-Themes keine Platzhalter befinden, sondern schon die Photos, die man mit diesem Theme verwenden möchte. Hat man sich für ein Theme entschieden – die Auswahl des Themes erinnert ein wenig an CoverFlow in iTunes – gelangt man zu einer großen Übersichtsseite, auf der die einzelnen Seiten des Photobuchs zu sehen sind. iPhoto nimmt hier zB Rücksicht auf die Bewertung der Bilder: Bilder mit mehr Sternen werden in den Collagen auf den Seiten größer dargestellt. Auch hier wirkt die Technik der Gesichtserkennung (*), so werden Photos mit Personen darauf bevorzugt behandelt. Natürlich kann man auch hier noch sowohl Größe als auch Position und Beschriftung ändern, komplette Seiten verschieben usw.
iPhoto stellt neben Photobüchern jetzt auch Letterpress-Karten zur Verfügung. Aus 15 vorgegebenen Themen kann man sich sein Motiv (zB zur Geburt, Hochzeit, runden Geburtstag, Infoveranstaltung, was auch immer) aussuchen und bearbeiten. Der Clou hier: der Ausdruck erfolgt auf hochwertigem Papier, wobei zunächst der Druck per Hochdruckverfahren erfolgt. Damit bekommt Deine Karte eine besondere Struktur, die so bedruckten Elemente sind von der Karte erhaben, man kann sie mit den Fingern erfühlen. Erst danach werden diese Karten per Digitaldruck mit Deinen Photos bedruckt. Die ein oder andere Druckerei wird darüber vielleicht fluchen.
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* “Gesichtserkennung” meint hier nicht die bekannte Funktion aus iPhoto, bei der man Gesichtern einen Namen zuordnen kann. Hier ist viel mehr ein Algorythmus gemeint, mit dem die Software erkennt, ob in dem Bild überhaupt eine Person, zwei Personen, eine Gruppe oder gar niemand zu sehen ist.
Das gesamte Event gibt es zwischenzeitlich übrigens zum Download als Podcast via iTunes.
Hier gehts weiter mit Teil 2 (iMovie) und Teil 3 (GarageBand).






















