In den letzten Wochen haben einige neue Tablet-PCs das Licht der Welt erblickt. Die üblichen großen Überschriften, das »der« iPad Killer dabei gewesen ist, habe ich nicht entdecken können. Aber die “Stillen” sind ja meist die Schlimmsten. Hier jetzt also eine kurze Übersicht über die hier “hängen gebliebenen” Tablets:
Den Anfang macht (latürnich) Samsungs Galaxy Tab (Produktseite), das nicht nur bei Heise.de ein Thema ist. Auch Golem.de und viele mehr, halten das Galaxy Tab für die geglückteste Android-Lösung.
Mit 380 Gramm wiegt es zwar mehr als das Streak, aber immernoch knapp die Hälfte vom iPad (z.B. bei arktis.de erhältlich). Das Galaxy Tab hat wahlweise 16 oder 32 GB Speicher, der aber per mit microSD-Karten um maximal weitere 32 GB aufgestockt werden kann. So steht Samsungs Tablet maximal genausoviel Speicher zur Verfügung, wie dem großen iPad. Auf der Rückseite hat es eine 3,0 Megapixel Kamera (mit LED-Blitz), vorne eine mit 1,3 Megapixeln für den Video-Chat. Dargestellt werden 1024 x 600 Pixel auf einem “normalen” LCD-Display, auf dem aber Full HD Filme (1080p) wiedergegeben werden können … und das bis zu 7 Stunden lang. Mit 800 EUR sicherlich kein Schnäppchen, aber es ist ein vollständiges Mobiltelefon und kann somit vermutlich auch – subventioniert – bei den Mobilfunkanbietern erworben werden. Als Mobiltelefon genießt es mit seinem Google-Betriebssyste Android 2.2 weiterhin den Vorteil, das es auf den großen Android Market die Mengen von Apps nutzen kann, was viele andere Android-Tablets eben nicht können (da kein Zugang, da kein Telefon). Nur für die Vollständigkeit: Natürlich kann es Flash (Google-Apps werden mitgeliefert), und Samsung bietet einen eigenen Music Hub und Reader Hub … das Galaxy Tab wird von einer 1 GHZ CPU angetrieben, das UMTS-Modul kann natürlich HSPA und GPS und es hat ein HDMI-Ausgang.
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Weiter gehts mit Dell und mit seinem Streak (Produkseite), das von Golem.de ausführlich getestet wurde.
Mit 220 Gramm schön leicht, aber mit 5 Zoll schon extrem klein für ein Tablet, wird es von Dell aber so vermarktet. Die Telefonfunktion (in sehr viele Netze) geht in der Beschreibung sogar weitestgehend unter. 800 x 480 Pixel können dargestellt werden, das Streak hat hinten eine 5 Megapixel Kamera, vorne wurde für Video-Chat eine VGA Kamera verbaut. Das Tablet wird per PDMI-Anschluss verbunden und hat einen Micro-SDHC-Slot (16 GB Karte ist im Lieferumfang enthalten). Angetrieben wird es von einem Qualcomm Prozessor Snapdragon mit einer Taktferquenz von 1 GHz, OS ist Android 1.6
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Das 7″ kleine ViewPad 7 von ViewSonic ist auf der Hersteller Homepage noch nicht zu finden, aber engadget.com hat den Pressetext (Vorstellung, hands on), apfelwahn.de hat auch eine Idee und laptoping.com hatte es auf der IFA in den Händen. Ebenfalls mit Abwesenheit auf der Herstellerseite glänzt das ViewPad 100, das zeitgleich im Oktober 2010 erscheinen soll und 10″ groß ist.
Das ViewPad 7 läuft auch mit Android 2.2, ist auch ein 3G Telefon und hat Kameras hinten (3,0 Megapixel) und vorne (VGA) für den Video-Chat. Durch die Telefonfunktion kann auch hier auf die Apps aus dem Google Market zugegriffen werden. Es hat bis zu 32 GB Speicher, der durch microSD Karte erweitert werden, andere Geräte können über einen mini USB-Anschluss Das LED-Backlight Display hat eine Auflösung von 800 x 480 Pixel.
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Und nur um auch ein Windows Tablet zu erwähnen (nicht das es irgendwo “Wo ist eigentlich Microsoft” heißt
) … das CTL2goPad SL10 wird mit Windows 7 zu betrieben (Produktseite).
Es hat – wie die anderen Beiden auch – ein kapazitives Display, wird von einem Intel Atom N450 Chip angetrieben, hat eine 250 GB Festplatte und 2 GB RAM. Unterstützt werden sowohl HTML 5 als auch Flash, das Tablet hat eine 1,3 Megapixel Kamera und ist für 499 US$ ab Mitte Oktober erhältlich.
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Last but not least, latürnich: das WeTab von 4titoo (Produktseite), von dem aber spiegel.de wenig gutes und n-tv.de überwiegend von schlechten Erfahrungen berichten.
Auch in ihm steckt ein Intel Atom N450 Chip mit einer Taktung von 1,66 GHz, das Display ist 11,6″ groß und zeigt eine Auflösung von 1366 x 768 Pixel. Dem WeTab wurde 16 GB Speicher gegönnt, der optional auf 32 GB verdoppelt werden kann. Käufer bekommen einen SD Karten Slot, 2 USB Anschlüsse und einen mini HDMI Anschluss. Natürlich hat auch das WeTab eine Webcam und kostet 449 bzw. 569 EUR.
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Zum Hannspree Tablet nur soviel, das es Nvidias Tegra-2-Grafikprozessor und einen mini HDMI Ausgang hat, das 10″ Multitouch-LCD eine Auflösung von 1.024 x 600 Pixeln schafft und Full HD (1080p) wiedergeben kann.. Angetrieben von einen 1 GHz ARM A9 Cortex und 16 GB Speicher soll es im November diesen Jahres auf den Markt kommen. Anschlüsse sind in Form von Micro-SD-Slot und mini USB 2.0 vorhanden. Dass 790 Gramm leichte Gerät soll bis zu 8 Stunden durchhalten und läuft unter Android 2.2. – Leider findet man bei Hannspree keinerlei Informationen zu dem Neuen, nur vereinzelt im Internet.